Erneuerbare überflügeln Strombedarf von USA und China zusammen
Weltweit hat ein bisher in dieser Dimension nicht bekannter Boom beim Ausbau erneuerbarer Energien - insbesondere bei der Photovoltaik - eingesetzt. Das geht aus jüngsten Daten der Internationalen Energieagentur (IEA) hervor.
"Der weltweite Zubau von Stromerzeugungskapazitäten aus erneuerbaren Energien wird in diesem Jahr voraussichtlich um ein Drittel ansteigen, da die zunehmende politische Dynamik, die höheren Preise für fossile Brennstoffe und die Sorge um die Energieversorgungssicherheit einen starken Einsatz von Solar- und Windenergie vorantreiben", heißt es in einem gestern veröffentlichten Bericht der Organisation. Man geht dabei davon aus, dass die Entwicklung ihren Schwung spürbar auch ins kommende Jahr mitnehmen wird.
Konkret bedeutet dies, dass die weltweite Gesamtkapazität an erneuerbaren Energien in Kürze einen Wert von 4500 Gigawatt erreichen wird. Das entspricht den Fähigkeiten der USA und Chinas zur Stromerzeugung zusammengenommen. Allein in diesem Jahr kommen den Hochrechnungen aufgrund der aktuellen Zahlen zufolge 440 Gigawatt installierter Leistung hinzu, das sind 107 Gigawatt mehr als im letzten Jahr.
Den größten Anteil am Zubau hat dabei die Photovoltaik. Höhere Strompreise, wie sie nahezu weltweit zu beobachten sind, fördern dabei ein schnelleres Wachstum von PV-Dachanlagen, die es den Verbrauchern ermöglichen, ihre Energierechnungen zu senken. Gleichzeitig wird erwartet, dass sich die Herstellungskapazität für alle PV-Produktionssegmente bis 2024 auf 1000 GW mehr als verdoppeln wird, angeführt von China und einer zunehmenden Diversifizierung des Angebots in den Vereinigten Staaten, Indien und Europa. Die Produktion von Solartechnik wird weltweit im Jahr 2030 ausreichen, um eine globale klimaneutrale Stromproduktion bis 2050 bequem zu erreichen, hieß es.
Aber auch bei der Windenergie, die einige schwierige Jahre hinter sich hat, wird es wieder besser vorangehen. Weltweit rechnet die IEA für dieses Jahr mit einem Anstieg des Wachstums um rund 70 Prozent. Das liegt allerdings vor allem daran, dass eine Reihe von Bauprojekten, die durch die ausgebremsten Lieferketten während der Coronapandemie blockiert waren, endlich zu Ende geführt werden können.
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Konkret bedeutet dies, dass die weltweite Gesamtkapazität an erneuerbaren Energien in Kürze einen Wert von 4500 Gigawatt erreichen wird. Das entspricht den Fähigkeiten der USA und Chinas zur Stromerzeugung zusammengenommen. Allein in diesem Jahr kommen den Hochrechnungen aufgrund der aktuellen Zahlen zufolge 440 Gigawatt installierter Leistung hinzu, das sind 107 Gigawatt mehr als im letzten Jahr.
China mit Abstand vorne
Besonders in Europa wird der Ausbau der Erneuerbaren dabei bereits seit einiger Zeit vorangetrieben. Neue Weichenstellungen in Politik und Wirtschaft machen laut der IEA aber auch die USA und Indien zu neuen Triebkräften. Indien hat etwa kürzlich die Fortführung aller Projektplanungen für neue Kohlekraftwerke gestoppt und will stattdessen nun auf Erneuerbare setzen. Die stärksten Impulse gehen allerdings von China aus: "China festigt unterdessen seine führende Position und wird sowohl 2023 als auch 2024 fast 55 Prozent des weltweiten Zubaus an erneuerbarer Energiekapazität ausmachen", so die IEA.Den größten Anteil am Zubau hat dabei die Photovoltaik. Höhere Strompreise, wie sie nahezu weltweit zu beobachten sind, fördern dabei ein schnelleres Wachstum von PV-Dachanlagen, die es den Verbrauchern ermöglichen, ihre Energierechnungen zu senken. Gleichzeitig wird erwartet, dass sich die Herstellungskapazität für alle PV-Produktionssegmente bis 2024 auf 1000 GW mehr als verdoppeln wird, angeführt von China und einer zunehmenden Diversifizierung des Angebots in den Vereinigten Staaten, Indien und Europa. Die Produktion von Solartechnik wird weltweit im Jahr 2030 ausreichen, um eine globale klimaneutrale Stromproduktion bis 2050 bequem zu erreichen, hieß es.
Aber auch bei der Windenergie, die einige schwierige Jahre hinter sich hat, wird es wieder besser vorangehen. Weltweit rechnet die IEA für dieses Jahr mit einem Anstieg des Wachstums um rund 70 Prozent. Das liegt allerdings vor allem daran, dass eine Reihe von Bauprojekten, die durch die ausgebremsten Lieferketten während der Coronapandemie blockiert waren, endlich zu Ende geführt werden können.
Zusammenfassung
- IEA: Weltweiter Boom beim Ausbau erneuerbarer Energien.
- Europa, USA & Indien treiben Entwicklung voran, China führend
- Windenergie erlebt nach schwierigen Jahren 70% Anstieg
- Weltweite Gesamtkapazität erneuerbarer Energien bald 4500 GW
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