Unbezahlte Rechnungen: Twitter fliegt aus seinen Büros in Colorado
Elon Musk hat sich kurz nach der Übernahme von Twitter eine "interessante" Strategie einfallen lassen, wie er das Unternehmen sanieren will, nämlich, indem er Rechnungen schlichtweg nicht bezahlt. In Boulder, Colorado, hat das nun Folgen, denn dort wird Twitter aus den Büros geworfen.
Mit der Weigerung, die Rechnungen zu bezahlen, will Elon Musk im Wesentlichen erreichen, dass Twitter geringere Mieten zahlen muss. Es ist nicht bekannt, ob das tatsächlich schon zum Erfolg geführt hat bzw. wer in solchen Fällen nachgibt, also Twitter als Mieter oder der jeweilige Vermieter der Büros.
In Boulder ist eine solche Angelegenheit nun auf dem Gerichtsweg entschieden worden, denn ein Richter hat der Klage eines Vermieters stattgegeben, womit der Besitzer der Immobilie die Twitter-Mitarbeiter aus den jeweiligen Büros werfen kann und wird.
Wie TechCrunch berichtet, wirft das ein alles andere als gutes Licht auf die Finanzen des Social-Media-Unternehmens. Denn ein solcher Rauswurf lässt darauf schließen, dass Twitter die Rechnungen womöglich nicht - wie bisher angenommen - absichtlich nicht zahlt, sondern die Überweisungen nicht durchführen kann, weil die Konten leer sind.
Laut TechCrunch ist es allerdings nicht ungewöhnlich, dass in (schwierigen) Zeiten einer Übernahme Rechnungen für eine Weile liegen bleiben - die Miete monatelang nicht zu überweisen, ist jedoch alles andere als üblich. Die Mietvereinbarung ist im Fall der Büros in Boulder etwas obskur, wie die Seite schreibt. Rechnerisch dürfte es sich hier um Zahlungen von etwa 27.000 Dollar pro Monat handeln.
Twitter hat nun bis Ende Juli Zeit, die Immobilie zu räumen. Geschieht das nicht fristgerecht, darf das Büro des Sheriffs in die Angelegenheit eingreifen. Wie viele Mitarbeiter betroffen sind, ist nicht klar. Vor der Übernahme durch Elon Musk haben in Boulder rund 300 Menschen gearbeitet, diese Zahl dürfte nach den Massenentlassungen auf weniger als die Hälfte gesunken sein.
Siehe auch:
In Boulder ist eine solche Angelegenheit nun auf dem Gerichtsweg entschieden worden, denn ein Richter hat der Klage eines Vermieters stattgegeben, womit der Besitzer der Immobilie die Twitter-Mitarbeiter aus den jeweiligen Büros werfen kann und wird.
Wie TechCrunch berichtet, wirft das ein alles andere als gutes Licht auf die Finanzen des Social-Media-Unternehmens. Denn ein solcher Rauswurf lässt darauf schließen, dass Twitter die Rechnungen womöglich nicht - wie bisher angenommen - absichtlich nicht zahlt, sondern die Überweisungen nicht durchführen kann, weil die Konten leer sind.
Laut TechCrunch ist es allerdings nicht ungewöhnlich, dass in (schwierigen) Zeiten einer Übernahme Rechnungen für eine Weile liegen bleiben - die Miete monatelang nicht zu überweisen, ist jedoch alles andere als üblich. Die Mietvereinbarung ist im Fall der Büros in Boulder etwas obskur, wie die Seite schreibt. Rechnerisch dürfte es sich hier um Zahlungen von etwa 27.000 Dollar pro Monat handeln.
Twitter hat nun bis Ende Juli Zeit, die Immobilie zu räumen. Geschieht das nicht fristgerecht, darf das Büro des Sheriffs in die Angelegenheit eingreifen. Wie viele Mitarbeiter betroffen sind, ist nicht klar. Vor der Übernahme durch Elon Musk haben in Boulder rund 300 Menschen gearbeitet, diese Zahl dürfte nach den Massenentlassungen auf weniger als die Hälfte gesunken sein.
Twitter-Schulden häufen sich
Übrigens schuldet Twitter in Colorado offenbar einem weiteren Unternehmen viel Geld, denn eine Reinigungsfirma hat das Musk-Unternehmen wegen Schulden in Höhe von knapp 94.000 Dollar verklagt.
Zusammenfassung
- Elon Musk will Twitter sanieren, indem er Rechnungen nicht bezahlt.
- Richter erlaubt Vermieter, Twitter-Mitarbeiter aus Büros zu werfen.
- Twitter-Finanzen lassen Schlimmes vermuten.
- Miete monatelang nicht überwiesen, Twitter muss Büro räumen.
- Dazu kommen Schulden von knapp 94.000 Dollar an Reinigungsfirma.
Siehe auch:
- Elon hat ein teures Problem: Twitter wird von Musikindustrie verklagt
- Musk zahlt Rechnung an Google nicht, ab 1. Juli wird es wild bei Twitter
- Twitter-Anwälte vor Gericht: Unser Chef Elon Musk hat gelogen
- Elon Musk, Wirtschaftsgenie: Twitter-Werbung bricht massiv ein
- Twitter: Übersetzungsfunktion erst kaputt, jetzt komplett verschwunden
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