USA: Rauchschwaden aus Kanada lassen Solarstrom 50 % einbrechen
Die spektakulären und beängstigenden Bilder New Yorks im Rauchschleier der gigantischen Waldbrände in Kanada gingen in den letzten Stunden um die Welt. Inzwischen zeigt sich das Ausmaß der Katastrophe auch in den Daten der Solar-Branche.
Aufgrund dessen, dass der Himmel von Rauchschwaden verdunkelt wurde, ging die Solarstrom-Erzeugung in den betroffenen Gebieten im Osten der USA um über 50 Prozent zurück. In der Region New England, die mehrere Bundesstaaten im Nordosten umfasst, sank der Ertrag aus den Photovoltaikanlagen um 56 Prozent, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung den Übertragungsnetzbetreiber der Region.
Und auch in den weiter entfernten Gebieten kam es zu beträchtlichen Rückgängen. PJM Interconnection, dessen Infrastruktur die Bundesstaaten von Illinois bis North Carolina abdeckt, sank der Solarstrom-Ertrag um 25 Prozent unter den Wert, der zu dieser Jahreszeit und bei den derzeitigen Wetterbedingungen zu erwarten wäre.
Währenddessen ist die Situation auch ein Lernfeld für die Energiebranche. Denn einerseits wird die Photovoltaik in den kommenden Jahren einen immer größeren Anteil an der Stromproduktion einnehmen. Andererseits zeigt sich seit Jahren, dass die mit der Klimakrise verbundenen Wetterveränderungen auch dazu führen werden, dass regelmäßig größere Waldbrände auftreten. Darauf muss man sich einstellen - vor allem, wenn dadurch die Gefahr besteht, dass die Stromerzeugung durch Rauch so stark eingeschränkt wird, dass das Stromnetz destabilisiert werden kann.
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Und auch in den weiter entfernten Gebieten kam es zu beträchtlichen Rückgängen. PJM Interconnection, dessen Infrastruktur die Bundesstaaten von Illinois bis North Carolina abdeckt, sank der Solarstrom-Ertrag um 25 Prozent unter den Wert, der zu dieser Jahreszeit und bei den derzeitigen Wetterbedingungen zu erwarten wäre.
Energiebranche muss lernen
Der Rauch zieht seit Tagen aus Kanada heran. Dort sind die östlichen und zentralen Landesteile seit längerer Zeit von einer Dürre betroffen. Dies trug dazu bei, dass sich inzwischen zahlreiche Waldbrände über riesige Territorien ausbreiteten und oft komplett außer Kontrolle gerieten. Zehntausende Menschen mussten bereits evakuiert werden.Währenddessen ist die Situation auch ein Lernfeld für die Energiebranche. Denn einerseits wird die Photovoltaik in den kommenden Jahren einen immer größeren Anteil an der Stromproduktion einnehmen. Andererseits zeigt sich seit Jahren, dass die mit der Klimakrise verbundenen Wetterveränderungen auch dazu führen werden, dass regelmäßig größere Waldbrände auftreten. Darauf muss man sich einstellen - vor allem, wenn dadurch die Gefahr besteht, dass die Stromerzeugung durch Rauch so stark eingeschränkt wird, dass das Stromnetz destabilisiert werden kann.
Zusammenfassung
- Rauchschwaden verdunkeln Himmel in USA: Solarstrom-Erzeugung sinkt um bis zu 56%.
- Waldbrände in Kanada als Ursache der Rauchschwaden.
- Zehntausende Menschen evakuiert.
- Photovoltaik wird zukünftig größeren Anteil an Stromproduktion einnehmen.
- Klimawandel führt zu häufigeren Waldbränden.
- Rauch kann Stromerzeugung so einschränken, dass Netz destabilisiert wird.
- Lernfeld für Energiebranche: Einstellen auf Klimawandel.
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