Energiepreise sinken weiterhin deutlich - Vorkrisen-Niveau fast erreicht
Für die Verbraucher in Deutschland gibt es zumindest vom Energiemarkt positive Nachrichten: Die Preise gehen hier weiter zurück. Wer aktuell aus seinem Vertrag herauskommt, kann oft zu Anbietern wechseln, die Preise deutlich unter den Energiepreisbremsen bieten.
Aktuell sind die Preise für die Verbraucher beim Strom bei 40 Cent pro Kilowattstunde und beim Erdgas bei 12 Cent pro Kilowattstunde staatlich gedeckelt. Das sind dann auch Beträge, die derzeit von vielen Bestandskunden verlangt werden. Neuverträge beim Strom bekommt man aktuell aber teils schon für weniger als 30 Cent pro Kilowattstunde.
"Die Haushaltsstrompreise für Neukunden sind seit Dezember 2022 kontinuierlich gefallen", sagte Strommarktexperte Mirko Schlossarczyk vom Beratungsunternehmen Enervis laut eines Berichtes der Nachrichtenagentur DPA. Sie nähern sich inzwischen wieder dem Niveau an, das man vor dem Beginn der Energiekrise kannte.
Wer nur auf die Grundversorger setzt oder setzen kann, kommt allerdings kaum in den Genuss der aktuellen Preisentwicklung. Deren Preise liegen oft noch über der Preisbremse, was wohl der Ausgleich dafür ist, dass sie zu Beginn der Krise noch längere Zeit stabile Tarife boten. Bei den alternativen Anbietern kommt man hingegen auf attraktive Konditionen.
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"Die Haushaltsstrompreise für Neukunden sind seit Dezember 2022 kontinuierlich gefallen", sagte Strommarktexperte Mirko Schlossarczyk vom Beratungsunternehmen Enervis laut eines Berichtes der Nachrichtenagentur DPA. Sie nähern sich inzwischen wieder dem Niveau an, das man vor dem Beginn der Energiekrise kannte.
Grundversorger noch teuer
In den sinkenden Preisen spiegelt sich mit einiger Verzögerung die Entwicklung an den Großhandelsbörsen wider. An diesen waren die Preise steil nach oben geschossen, als Russland die Invasion der Ukraine startete und so erhebliche Unsicherheit entstand, wie sich die Versorgung in der kommenden Zeit entwickelt. Allerdings sorgte ein Mix aus verschiedenen politischen Maßnahmen, Einsparungen bei Privatkunden und in der Wirtschaft und ein schneller werdender Ausbau der Erneuerbaren dafür, Engpässe zu vermeiden und die Lage deutlich zu entspannen.Wer nur auf die Grundversorger setzt oder setzen kann, kommt allerdings kaum in den Genuss der aktuellen Preisentwicklung. Deren Preise liegen oft noch über der Preisbremse, was wohl der Ausgleich dafür ist, dass sie zu Beginn der Krise noch längere Zeit stabile Tarife boten. Bei den alternativen Anbietern kommt man hingegen auf attraktive Konditionen.
Zusammenfassung
- Preise für Strom und Gas sind gesunken: 40 ct/kWh Strom, 12 ct/kWh Gas
- Preise für Neukunden nähern sich wieder dem Niveau vor der Energiekrise
- Ursachen: Politische Maßnahmen, Einsparungen, schneller Ausbau Erneuerbarer
- Grundversorger bieten oft noch höhere Preise als die Preisbremse
- Alternative Anbieter bieten attraktive Konditionen
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