Geht auch schön: Funktionierende QR-Codes aus Anime-Bildern gebaut
Ein Reddit-Nutzer hat gezeigt, dass sich KI-Systeme durchaus nutzen lassen, um langweilige technische Hilfsmittel mit Schönheit zu versehen. Er generierte eine ganze Reihe von Anime-Bildern, die von Smartphone-Kameras als QR-Code interpretiert werden.
Der User hinter dem Pseudonym "nhciao" setzte das KI-Bildsynthesemodell Stable Diffusion ein, um eine neue Form von QR-Codes zu schaffen. Diese bestehen nun nicht mehr nur aus einem Muster aus schwarzen und weißen Kästchen, sondern aus Bildern, die der japanischen Comic-Kultur entlehnt sind. Die Strukturen in den Grafiken funktionieren aber weiterhin als QR-Code, sodass sich in ihnen jeweils gewünschte Informationen speichern lassen.
Ist hübsch und funktioniert als QR-Code
Stable Diffusion ist ein KI-gestütztes Bildsynthesemodell, das im letzten Jahr veröffentlicht wurde und Bilder auf der Grundlage von Textbeschreibungen erzeugen kann. Es ist aber auch möglich, damit vorhandene Bilder mit einer Technik namens "img2img" nach bestimmten Kriterien umzuwandeln.
Eine Kombination aus den genannten Verfahren dürfte letztlich dazu geführt haben, dass die kunstvollen Bilder entstanden sind. Als Trigger-Punkte dienen dabei die charakteristischen Quadrate in den Ecken der QR-Code-Fläche. Die eigentlichen Informationen sind in den dazwischenliegenden Strukturen verschlüsselt und können offensichtlich auch zu komplexen Bildern geformt werden.
Der Reddit-Nutzer hat sein genaues Vorgehen in dem Fall nicht beschrieben. Dass die Sache funktioniert, kann aber jeder selbst ausprobieren. Manchmal ist die Smartphone-Kamera allerdings "verwirrt", wenn sich in dem Bild etwa ein Gesicht befindet, dann kann es passieren, dass dieses eher als Fokus-Punkt genutzt und der QR-Code nicht erkannt wird. In den meisten Fällen hilft es dann, die Kamera in etwas Entfernung auf die Grafik zu halten, um eine entsprechende Information - in den meisten Fällen einen Link - zu erhalten.
Siehe auch:
Ist hübsch und funktioniert als QR-Code
Stable Diffusion ist ein KI-gestütztes Bildsynthesemodell, das im letzten Jahr veröffentlicht wurde und Bilder auf der Grundlage von Textbeschreibungen erzeugen kann. Es ist aber auch möglich, damit vorhandene Bilder mit einer Technik namens "img2img" nach bestimmten Kriterien umzuwandeln.
Eine Kombination aus den genannten Verfahren dürfte letztlich dazu geführt haben, dass die kunstvollen Bilder entstanden sind. Als Trigger-Punkte dienen dabei die charakteristischen Quadrate in den Ecken der QR-Code-Fläche. Die eigentlichen Informationen sind in den dazwischenliegenden Strukturen verschlüsselt und können offensichtlich auch zu komplexen Bildern geformt werden.
Der Reddit-Nutzer hat sein genaues Vorgehen in dem Fall nicht beschrieben. Dass die Sache funktioniert, kann aber jeder selbst ausprobieren. Manchmal ist die Smartphone-Kamera allerdings "verwirrt", wenn sich in dem Bild etwa ein Gesicht befindet, dann kann es passieren, dass dieses eher als Fokus-Punkt genutzt und der QR-Code nicht erkannt wird. In den meisten Fällen hilft es dann, die Kamera in etwas Entfernung auf die Grafik zu halten, um eine entsprechende Information - in den meisten Fällen einen Link - zu erhalten.
Zusammenfassung
- Reddit-Nutzer schafft QR-Codes mit Anime-Bildern mithilfe von KI-Modell
- KI-Modell erzeugt Bilder auf Basis von Textbeschreibungen
- Trigger-Punkte sind charakteristische Quadrate in QR-Code-Fläche
- Informationen sind in Strukturen verschlüsselt
- Funktioniert meist, manchmal lässt sich die Kamera aber täuschen
Siehe auch:
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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