Twitter ist nur noch ein Drittel dessen wert, was Elon Musk bezahlt hat
Elon Musk hat vergangenen Herbst Twitter übernommen und sich diesen Spaß 44 Milliarden Dollar kosten lassen. Doch bereits damals gab es Stimmen, wonach der Tesla-Chef deutlich zu viel für den Dienst bezahlt. Und das ist auch nicht besser geworden, im Gegenteil.
Im Vorjahr hat sich rund um die Übernahme des Kurznachrichtendienstes Twitter wochenlang ein Drama abgespielt. Denn Elon Musk hat zunächst die Übernahme des Social-Media-Dienstes bekannt gegeben und dafür mit aller Kraft gekämpft. Doch plötzlich überlegte es sich der Tesla-Chef wieder anders und wollte sich von diesem Geschäft wieder zurückziehen - notfalls vor Gericht.
Schon damals gab es schnell die Vermutung, dass Musk offenbar draufgekommen ist, dass er viel zu viel Geld auf den Tisch legt. Allerdings wurde dem 51-Jährigen auch klar, dass er aus dem Deal nicht mehr herauskommt und die vereinbarten 44 Milliarden Dollar tatsächlich überweisen muss. Später hat der Tesla- und SpaceX-CEO aber auch selbst zugegeben, dass er überbezahlt hat.
Laut dem Wirtschaftsportal ist es nicht ganz klar, wie Fidelity zu dieser - auch für die eigene Investition - vernichtenden Einschätzung kommt. Branchenkenner dürften aufgrund der vergangenen Monate aber kaum überrascht sein.
Denn Elon Musks erratische und regelrecht wirre Führung des Unternehmens hat zweifellos viele Werbekunden verschreckt - und die laut Musk-Angaben von März Halbierung der Einnahmen aus Anzeigen können neue Quellen wie Twitter Blue sicherlich nicht ansatzweise aufwiegen.
Siehe auch:
Schon damals gab es schnell die Vermutung, dass Musk offenbar draufgekommen ist, dass er viel zu viel Geld auf den Tisch legt. Allerdings wurde dem 51-Jährigen auch klar, dass er aus dem Deal nicht mehr herauskommt und die vereinbarten 44 Milliarden Dollar tatsächlich überweisen muss. Später hat der Tesla- und SpaceX-CEO aber auch selbst zugegeben, dass er überbezahlt hat.
15 statt 44 Milliarden Dollar
Doch mittlerweile wird immer klarer, worauf sich der gebürtige Südafrikaner hier eingelassen hat bzw. auch, dass seine Kostensparmaßnahmen, neu erschaffene Einnahmequellen und auch der politische Rechtsruck alles andere als fruchten. Im Gegenteil: Wie Bloomberg schreibt, ist Twitter laut Fidelity Investments, das selbst eine Beteiligung am Unternehmen besitzt, mit knapp 15 Milliarden Dollar nur noch ein Drittel dessen wert, was Elon Musk für die Social-Media-Plattform bezahlt hat.Laut dem Wirtschaftsportal ist es nicht ganz klar, wie Fidelity zu dieser - auch für die eigene Investition - vernichtenden Einschätzung kommt. Branchenkenner dürften aufgrund der vergangenen Monate aber kaum überrascht sein.
Denn Elon Musks erratische und regelrecht wirre Führung des Unternehmens hat zweifellos viele Werbekunden verschreckt - und die laut Musk-Angaben von März Halbierung der Einnahmen aus Anzeigen können neue Quellen wie Twitter Blue sicherlich nicht ansatzweise aufwiegen.
Zusammenfassung
- Elon Musk übernimmt Twitter für 44 Milliarden Dollar.
- Stimmen melden sich, dass Musk zu viel bezahlt hat.
- Musk versucht, aus dem Deal wieder herauszukommen.
- Fidelity Investments schätzt Twitter jetzt nur noch auf knapp 15 Mrd. Dollar.
- Musks Führung verschreckt Werbekunden.
- Halbierung der Einnahmen aus Anzeigen.
- Neue Quellen wie Twitter Blue können Verluste nicht aufwiegen.
Siehe auch:
- Twitter-Daten: Microsoft bekommt Post von Elon Musks Chef-Anwalt
- Freie Rede auf Twitter? - Elon Musk fällt bei kleinstem Gegenwind um
- Musk: Suche nach Twitter-CEO abgeschlossen, Frau bekommt den Job
- Twitter bestätigt Datenleck: Circle-Tweets wurden öffentlich angezeigt
- Mehrere "verifizierte" Twitter-Konten verbreiteten Atomkrieg-Panik
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