Activision macht inzwischen mehr Geld auf dem PC als auf Konsolen
Viele Jahre lang wurden der PC und dessen Spiele totgesagt. So mancher "Experte" meinte, dass Konsolen das komplette Gaming übernehmen werden. Die Zahlen sprachen zunächst auch dafür, doch mittlerweile sieht die Sache anders aus, wie das Beispiel Activision Blizzard zeigt.
Der bekannte Publisher stand in den vergangenen Monaten bzw. mehr als einem Jahr im Mittelpunkt der geplanten Übernahme durch Microsoft, doch diese ist zuletzt ein gutes Stück unwahrscheinlicher geworden. Denn die britischen Wettbewerbswächter haben Bedenken ausgesprochen und das bedeutet, dass das Geschäft möglicherweise oder sogar vermutlich ganz platzen wird.
Doch natürlich geht das "normale" Geschäft von Activision Blizzard weiter und der letzte Geschäftsbericht des Publishers hatte ein besonders interessantes Detail zu bieten: Wie PC Gamer berichtet, hat das Unternehmen im ersten Quartal dieses Jahres nämlich mehr Geld auf dem PC verdient als über Konsolen.
Konkret hat Activision zwischen 1. Januar und 31. März 2023 auf dem PC 666 Millionen Dollar eingenommen, während es auf den Konsolen "nur" 639 Millionen Dollar waren. Das gilt auch für die zweite Hälfte des Vorjahres, insgesamt konnte sich 2022 die Konsole knapp über dem PC halten.
Hauptverantwortlich für dieses insgesamt 74-prozentige Wachstum im Vergleich zum gleichen Vorjahresquartal waren die Erfolge von Call of Duty und Overwatch 2, dazu kommt noch die gute Performance von WoW: Dragonflight und Diablo Immortal - diese Titel sind auf der Konsole allerdings nicht verfügbar.
Siehe auch:
Doch natürlich geht das "normale" Geschäft von Activision Blizzard weiter und der letzte Geschäftsbericht des Publishers hatte ein besonders interessantes Detail zu bieten: Wie PC Gamer berichtet, hat das Unternehmen im ersten Quartal dieses Jahres nämlich mehr Geld auf dem PC verdient als über Konsolen.
Konkret hat Activision zwischen 1. Januar und 31. März 2023 auf dem PC 666 Millionen Dollar eingenommen, während es auf den Konsolen "nur" 639 Millionen Dollar waren. Das gilt auch für die zweite Hälfte des Vorjahres, insgesamt konnte sich 2022 die Konsole knapp über dem PC halten.
Kann sich PC-Gaming dauerhaft vor der Konsole halten?
Drei Quartale in Folge konnte der PC die Konsole knapp, aber doch auf Abstand halten und es sieht nicht danach aus, als würde sich der Trend wieder ändern. Das ist durchaus erstaunlich, denn in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten war das Konsolengeschäft das klar wichtigere.Hauptverantwortlich für dieses insgesamt 74-prozentige Wachstum im Vergleich zum gleichen Vorjahresquartal waren die Erfolge von Call of Duty und Overwatch 2, dazu kommt noch die gute Performance von WoW: Dragonflight und Diablo Immortal - diese Titel sind auf der Konsole allerdings nicht verfügbar.
Zusammenfassung
- PC-Gaming erhält durch Activision Blizzard neuen Schwung
- PC-Umsatz im 1. Quartal 2023 über Konsolen-Umsatz
- Drei Quartale in Folge PC über Konsolen
- Call of Duty und Overwatch 2 als Erfolgsfaktoren
- 74-prozentiges Wachstum im Vergleich zum Vorjahresquartal
Siehe auch:
- 'Brüssel-Schreck': Star-Anwalt soll Microsofts Activision-Deal retten
- "Keine Ahnung vom Geschäft": Activision-CEO wettert gegen Behörde
- "Zombie-Deal": Ist die Activision Blizzard-Übernahme noch zu retten?
- Knalleffekt: Großbritannien blockiert Activision Blizzard-Übernahme
- Activision-Chef zeigt mit dem Finger auf Sony: "Wollen nur verhindern"
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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