Mondproben verraten eine neue Wasserquelle für bemannte Basis
Wissenschaftler haben in den Bodenproben einer chinesischen Sonden-Mission eine neue Wasserquelle auf dem Mond entdeckt, mit der sich bemannte Expeditionen vielleicht versorgen lassen. Winzige Glasperlen bilden hier den Speicher für den wichtigen Stoff.
Die Glasperlen, die die Dicke eines oder mehrerer Haare aufweisen, wurden in Mondmaterial gefunden, die im Rahmen einer chinesischen Raumfahrtmission im Jahr 2022 mit zur Erde gebracht wurden. Der Wasseranteil in den Perlen ist dabei recht klein, erklärte Hejiu Hui von der Universität Nanjing, dessen Team die Proben analysierte.
Um aus den Glaskügelchen nennenswerte Mengen an Wasser herausholen zu können, würde man sehr viele dieser Perlen benötigen. "Andererseits gibt es auf dem Mond jede Menge davon", so Hui. Denn die Kugeln entstanden beim Einschlag von Meteoriten durch damit verbundene, plötzliche Verdichtung von Mondmaterial. Da der Begleiter unseres Planeten einem extrem viel stärkeren Bombardement ausgesetzt war als die Erde, sind die Vorräte nahezu unerschöpflich.
Ganz unbekannt sind die wasserliefernden Glaskugeln nicht. Auch die Apollo-Missionen fanden bereits solche - damals handelte es sich aber um Glasperlen, die in der Entstehungsphase des Mondes durch Vulkanismus entstanden. Die Menge der Meteoriten-Perlen ist wesentlich größer. Wasserquellen auf dem Mond sind nicht nur begehrt, weil man mit ihnen Menschen versorgen könnte. Da der Mond auch als zukünftiger Ausgangsort für Expeditionen in das weitere Sonnensystem angesehen wird, würde man das Wasser auch zur Produktion von Treibstoff verwenden können.
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Um aus den Glaskügelchen nennenswerte Mengen an Wasser herausholen zu können, würde man sehr viele dieser Perlen benötigen. "Andererseits gibt es auf dem Mond jede Menge davon", so Hui. Denn die Kugeln entstanden beim Einschlag von Meteoriten durch damit verbundene, plötzliche Verdichtung von Mondmaterial. Da der Begleiter unseres Planeten einem extrem viel stärkeren Bombardement ausgesetzt war als die Erde, sind die Vorräte nahezu unerschöpflich.
Für Menschen und Raketen
Das eingeschlossene Wasser tritt größtenteils aus, wenn man die Kugeln erhitzt. Auf diese Weise ließe sich relativ einfach eine Wasserproduktion auf dem Mond etablieren, mit dem die mitgeführten Reserven wieder aufgefüllt werden könnten. Weitergehende Untersuchungen sollen nun zeigen, wie gut das Wasser direkt verwertbar ist, möglicherweise wären noch zusätzliche Aufarbeitungschritte nötig, um es für Menschen nutzbar zu machen.Ganz unbekannt sind die wasserliefernden Glaskugeln nicht. Auch die Apollo-Missionen fanden bereits solche - damals handelte es sich aber um Glasperlen, die in der Entstehungsphase des Mondes durch Vulkanismus entstanden. Die Menge der Meteoriten-Perlen ist wesentlich größer. Wasserquellen auf dem Mond sind nicht nur begehrt, weil man mit ihnen Menschen versorgen könnte. Da der Mond auch als zukünftiger Ausgangsort für Expeditionen in das weitere Sonnensystem angesehen wird, würde man das Wasser auch zur Produktion von Treibstoff verwenden können.
Zusammenfassung
- Wissenschaftler haben auf dem Mond eine neue Wasserquelle gefunden.
- Winzige Glasperlen mit der Dicke eines Haares.
- Kugeln entstanden durch Meteoriteneinschlag, nahezu unerschöpflich.
- Wasser kann durch Erhitzen aus den Kugeln gewonnen werden.
- Wasserquellen sind begehrt, um weitere Expeditionen zu versorgen.
- Untersuchungen sind nötig, um Wasser direkt nutzbar zu machen.
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