Es trifft auch Apple: iPhone- und Mac-Verkäufe gehen nach unten
Im aktuellen wirtschaftlichen Umfeld schafft es nicht einmal mehr Apple, seine üblichen Rekordmeldungen herauszugeben. Das Unternehmen verbuchte im Weihnachtsquartal einen sinkenden Umsatz und geringere iPhone-Verkäufe.
Ein starker Dollar, Produktionsprobleme in China, die das iPhone 14 Pro und iPhone 14 Pro Max betreffen, und die allgemeinen Gegebenheiten am Markt nannte Konzernchef Tim Cook als Ursache dafür, dass der Branchenprimus die ihm gesetzten Ziele nicht erreichen konnte. "Ich würde sagen, dass es einfach das herausfordernde makroökonomische Umfeld war, und ich denke, dass Sie das von jedem hören", sagte Cook.
Apples Umsatzentwicklung der letzten Zeit
117,2 Milliarden Dollar Umsatz standen letztlich für die drei Monate von Oktober bis Dezember in den Büchern, das sind 5,49 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der Nettogewinn sank dadurch von 34,6 Milliarden auf 30 Milliarden Dollar. Insbesondere die Einnahmen mit Hardware-Verkäufen drückten das Ergebnis: Bei den iPhones fiel der Umsatz um 8,2 Prozent, bei den Macs sogar um 28,7 Prozent, womit sich Apple in die Riege der anderen PC-Hersteller einreiht, die es aktuell mit einem massiven Desinteresse auf Seiten der Verbraucher zu tun haben.
Apples Finanzchef Luca Maestri zeigte sich bei der Präsentation der Zahlen wenig optimistisch, dass man die Entwicklung jetzt schnell umdrehen kann. Denn hier wirken vor allem Kräfte, die nicht in der Hand des Unternehmens liegen - die Kaufkraft der Verbraucher ist weltweit deutlich geschwächt und lässt diese Investition in Computer und Smartphones zurückstellen. Entsprechend sei auch im laufenden Quartal mit geringeren Geräte-Absätzen zu kalkulieren, während man im Services-Bereich erneut zulegen will.
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117,2 Milliarden Dollar Umsatz standen letztlich für die drei Monate von Oktober bis Dezember in den Büchern, das sind 5,49 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der Nettogewinn sank dadurch von 34,6 Milliarden auf 30 Milliarden Dollar. Insbesondere die Einnahmen mit Hardware-Verkäufen drückten das Ergebnis: Bei den iPhones fiel der Umsatz um 8,2 Prozent, bei den Macs sogar um 28,7 Prozent, womit sich Apple in die Riege der anderen PC-Hersteller einreiht, die es aktuell mit einem massiven Desinteresse auf Seiten der Verbraucher zu tun haben.
Service-Bereich trägt
Als Stütze erwies sich hingegen erneut der Services-Umsatz, bei dem man zumindest ein Plus um 6,4 Prozent erreichen konnte. Das Unternehmen kann hier auf seine große Basis aktiver Geräte setzen, auf denen den Kunden nun zahlreiche Inhalte und Dienste verkauft werden können. Das macht den Konzern unabhängiger von kurzfristigen Schwankungen am Hardware-Markt.Apples Finanzchef Luca Maestri zeigte sich bei der Präsentation der Zahlen wenig optimistisch, dass man die Entwicklung jetzt schnell umdrehen kann. Denn hier wirken vor allem Kräfte, die nicht in der Hand des Unternehmens liegen - die Kaufkraft der Verbraucher ist weltweit deutlich geschwächt und lässt diese Investition in Computer und Smartphones zurückstellen. Entsprechend sei auch im laufenden Quartal mit geringeren Geräte-Absätzen zu kalkulieren, während man im Services-Bereich erneut zulegen will.
Zusammenfassung
- Apple verbucht im Weihnachtsquartal sinkenden Umsatz und weniger iPhone-Verkäufe.
- Ursachen: starker Dollar, Produktionsprobleme in China, makroökonomisches Umfeld.
- iPhone-Umsatz um 8,2%, Mac-Umsatz 28,7% gesunken.
- Services-Umsatz 6,4% gestiegen.
- Konsumentenkaufkraft weltweit geschwächt, Geräteabsätze laufendes Quartal geringer.
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