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Ubisoft suchte Übernahmepartner, wurde von allen "ausgelacht"

Ubisoft befindet sich in einer schweren Krise, deren wahres Aus­maß ist aber erst seit vergangener Woche bekannt. Denn Ubi­soft muss­te miese Zahlen bekannt geben und Spiele ver­schie­ben so­wie ab­sa­gen. Einer Übernahme ist man nicht ab­ge­neigt. Wenn man In­te­res­sen­ten findet.
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Wir haben bereits vergangene Woche berichtet, dass sich Ubisoft in einem "Notfall-Modus" befindet, weil die Geschäfte seit einer Weile alles andere als gut laufen und es auch noch zahlreiche andere interne Probleme gibt. Dementsprechend soll sich Ubisoft auch bereits in der Branche nach potenziellen Partnern umgesehen haben, konkret soll Ubisoft von sich aus Fusionen und Übernahmen vorgeschlagen haben.

Allerdings war der Erfolg dieser Initiativen - vorsichtig umschrieben - eingeschränkt. Denn der Gaming-Journalist Jeff Grubb, der bei Giant Bomb tätig ist, schreibt unter Berufung auf Insider, dass die Franzosen für ihre Angebote regelrecht ausgelacht worden sind.


Ubisoft ist zu aufgebläht

Grubb schreibt auf Twitter "Ubisoft hat definitiv schon die Runden gemacht und Übernahmen und Fusionen mit anderen ähnlichen Unternehmen vorgeschlagen, und meistens wurden sie ausgelacht. Sie sind einfach zu schwerfällig. Die Stärke war die verteilte Entwicklungsstruktur, und jetzt sind sie ein Albatros."

Für die Mitarbeiter selbst wären Übernahmegespräche in dieser Situation alles andere als gut, so Grubb. Denn für ein solches Geschäft wäre es notwendig, dass sich Ubisoft verschlankt und das würde vor allem bedeuten, dass man Mitarbeiter entlassen müsste.

Zu aufgebläht, zu wenig Erfolg. Das sind wohl die Gründe für die aktuellen Probleme bei Ubisoft. Zahlreiche Spiele wie Mario + Rabbids: Sparks of Hope haben enttäuscht, zudem konnten mehrere Spiele nicht zum geplanten Termin fertiggestellt werden. Nach der Veröffentlichung der jüngsten Geschäftsergebnisse sowie der Bekanntgabe der Verschiebungen stürzte die Aktie ab, Ubisoft-CEO Yves Guillemot spielte den Ball in einer internen Mail aber seinen Mitarbeitern zu und meinte, dass diese nun am Zug seien und liefern müssten.

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