Sicherheitslücken: Intel stellt Open-Source Hypervisor HAXM ein
Intel stellt die Entwicklung der Open-Source-Software HAXM ein. Dahinter verbirgt sich eine plattformübergreifende hardwareunterstützte Virtualisierungs-Engine (Hypervisor), die von dem Unternehmen seit Jahren weiterentwickelt wurde. Nun ist Schluss.
Die Entscheidung kam nicht einmal überraschend, denn schon seit Wochen gab es kaum noch Lebenszeichen von dem Projekt. Nun hat Intel den Schlussstrich gezogen und bei Github bestätigt, dass man das Projekt nicht weiterführen wird.
Wie es heißt, sind mehrere bekannte Sicherheitslücken "Schuld" daran, dass HAXM eingestellt wird. Laut der Meldung von Intel ist die Engine unsicher und sollte nicht weiterverwendet werden. HAXM läuft als Kernel-Mode-Treiber auf dem Host-Betriebssystem und bietet eine KVM-ähnliche Schnittstelle zum Userspace, wodurch Anwendungen wie QEMU die in modernen Intel-CPUs eingebauten Hardware-Virtualisierungsfunktionen nutzen können. Das macht die Schwachstellen aber auch gleich gefährlicher.
Die letzte Veröffentlichung von HAXM war Ende November, als HAXM 7.8 veröffentlicht wurde. Der folgende Hinweis wurde diese Woche von einem Intel-Ingenieur hinzugefügt: "Dieses Projekt wird nicht mehr von Intel betreut. Dieses Projekt wurde als mit bekannten Sicherheitslücken behaftet identifiziert.
Intel hat die Entwicklung und Beiträge zu diesem Projekt eingestellt, einschließlich, aber nicht beschränkt auf Wartung, Fehlerbehebungen, neue Versionen oder Updates. Intel nimmt keine Patches für dieses Projekt mehr an."
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Wie es heißt, sind mehrere bekannte Sicherheitslücken "Schuld" daran, dass HAXM eingestellt wird. Laut der Meldung von Intel ist die Engine unsicher und sollte nicht weiterverwendet werden. HAXM läuft als Kernel-Mode-Treiber auf dem Host-Betriebssystem und bietet eine KVM-ähnliche Schnittstelle zum Userspace, wodurch Anwendungen wie QEMU die in modernen Intel-CPUs eingebauten Hardware-Virtualisierungsfunktionen nutzen können. Das macht die Schwachstellen aber auch gleich gefährlicher.
Auf WHPX wechseln
Nutzer können jetzt auf die WHPX (Windows Hypervisor Platform) von Microsoft wechseln. Intel HAXM war dabei als hardwarebeschleunigter Ausführungsmanager mit dem Fokus auf den Einsatz für den Android-Emulator gedacht. HAXM erwies sich vor allem bei der Entwicklung von Android-Software auf Intel-Systemen als nützlich, insbesondere unter Windows, wo es weniger Hypervisor-Optionen gibt. Der Hypervisor von Intel funktionierte nicht nur unter Windows, sondern war auch für Linux und MacOS verfügbar.Die letzte Veröffentlichung von HAXM war Ende November, als HAXM 7.8 veröffentlicht wurde. Der folgende Hinweis wurde diese Woche von einem Intel-Ingenieur hinzugefügt: "Dieses Projekt wird nicht mehr von Intel betreut. Dieses Projekt wurde als mit bekannten Sicherheitslücken behaftet identifiziert.
Intel hat die Entwicklung und Beiträge zu diesem Projekt eingestellt, einschließlich, aber nicht beschränkt auf Wartung, Fehlerbehebungen, neue Versionen oder Updates. Intel nimmt keine Patches für dieses Projekt mehr an."
Zusammenfassung
- Intel hat die Weiterentwicklung des Projekts HAXM eingestellt.
- Mehrere Sicherheitslücken waren der Grund für die Einstellung von HAXM.
- Nutzer können auf die Windows Hypervisor Platform von Microsoft wechseln
- HAXM war hauptsächlich für die Entwicklung von Android-Software auf Intel-Systemen unter Windows nützlich.
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