1&1-Mobilfunknetz startet mit 3 Standorten - die noch nicht "mobil" sind
Dass der Anbieter 1&1 derzeit noch erhebliche Problemen beim Aufbau seines eigenen Mobilfunknetzes hat, war bereits bekannt. Wie es aber wirklich aussieht, ist erst jetzt deutlich geworden - 1&1 befindet sich noch immer ganz am Anfang des Netzaufbaus.
Konkrete Zahlen wurden jetzt dazu genannt. 1&1 hat demnach bisher nur drei Antennen-Standorte gestartet. Diese Standorte sind in Frankfurt am Main und Karlsruhe, weitere 50 Standorte rund um Hamburg, Essen, Düsseldorf, Wiesbaden, Mainz, München und Freiburg starten in den kommenden Wochen.
Derzeit kann man jedoch noch nicht von einem eigenständigen Mobilfunknetz sprechen. Die gestarteten Standorte lassen sich noch nicht als mobiles 1&1-Mobilfunknetz nutzen - dieses Netzwerk ist zum Start nur für Haushalte in der Nähe verfügbar, meldet ntv. Vorerst gäbe es noch kein mobiles Netz. Wann das tatsächlich starten kann, ist bisher noch nicht bekannt. Infografik Mobilfunk: 51 Prozent vertrauen auf große Netzbetreiber
Momentan befinden sich noch 235 Standorte parallel im Bau, im Jahresverlauf soll das erste Zwischenziel von 1.000 Funkmasten erreicht werden, heißt es in einer Pressemitteilung des Konzerns. "Trotz Verzögerungen in den letzten Monaten wollen wir unsere bis Ende 2030 bestehende Versorgungsverpflichtung von 50 Prozent aller Haushalte weiterhin frühzeitig erfüllen", ergänzt 1&1-Chef Ralph Dommermuth. "Dafür werden etwa 12.600 Funkmasten und über 500 regionale Rechenzentren in Betrieb genommen."
1&1 verzichtet übrigens als einziger Mobilfunk-Netzbetreiber in Deutschland auf Antennen von Huawei.
Siehe auch:
Großer Internet-Vergleichs-Rechner
Derzeit kann man jedoch noch nicht von einem eigenständigen Mobilfunknetz sprechen. Die gestarteten Standorte lassen sich noch nicht als mobiles 1&1-Mobilfunknetz nutzen - dieses Netzwerk ist zum Start nur für Haushalte in der Nähe verfügbar, meldet ntv. Vorerst gäbe es noch kein mobiles Netz. Wann das tatsächlich starten kann, ist bisher noch nicht bekannt. Infografik Mobilfunk: 51 Prozent vertrauen auf große Netzbetreiber
Bundesnetzagentur könnte Bußgeld verhängen
Für 1&1 könnte dieser zögerliche Start teuer werden. Es drohen Bußgelder durch die Bundesnetzagentur, falls das Unternehmen seinen Ausbauplänen und den Verpflichtungen aus den Mobilfunkauktionen nicht nachkommt.Momentan befinden sich noch 235 Standorte parallel im Bau, im Jahresverlauf soll das erste Zwischenziel von 1.000 Funkmasten erreicht werden, heißt es in einer Pressemitteilung des Konzerns. "Trotz Verzögerungen in den letzten Monaten wollen wir unsere bis Ende 2030 bestehende Versorgungsverpflichtung von 50 Prozent aller Haushalte weiterhin frühzeitig erfüllen", ergänzt 1&1-Chef Ralph Dommermuth. "Dafür werden etwa 12.600 Funkmasten und über 500 regionale Rechenzentren in Betrieb genommen."
1&1 verzichtet übrigens als einziger Mobilfunk-Netzbetreiber in Deutschland auf Antennen von Huawei.
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