Keine Kauf-Flaute im Mobilfunk - und ewig drückt die Volumengrenze

Auch wenn die Kaufkraft vielleicht gesunken sein mag: Die Deutschen lassen beim Smartphone nichts anbrennen. Während andere Branchen über Umsatzverluste klagen, verzeichnen die Mobilfunker, Geräte-Hersteller und App-Anbieter stabile Einnahmen.
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Beim IT-Branchenverband Bitkom ist man sich aufgrund der bisher vorliegenden Daten sicher, dass der Umsatz im gesamten Mobilfunk-Sektor in diesem Jahr leicht um 1 Prozent steigen wird und 38,6 Milliarden Euro erreicht. Die Zahl deckt dabei Smartphones, Apps, mobile Telekommunikationsdienste und Mobilfunkinfrastruktur ab.

Den größten Anteil haben dabei weiterhin die Daten- und Sprachdienste mit 21,2 Milliarden Euro (+1,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr). Auch die Investitionen der Netzbetreiber in die mobile Infrastruktur steigen aufgrund des fortschreitenden 5G-Ausbaus: 2,1 Milliarden Euro (+2,8 Prozent) werden hier investiert, wobei Kosten für Frequenzen, Gebäude und Bauleistungen noch hinzukommen. Einziger kleiner Wermutstropfen ist die Prognose, nach der der Umsatz mit Software um rund 3,8 Prozent auf 3,3 Milliarden Euro sinken wird. Dies ist allerdings auch den Rekordwerten während der Coronapandemie geschuldet, die Einnahmen werden hier weiterhin deutlich über dem Vor-Corona-Niveau liegen.


Lieber teurere Geräte

Mit Smartphones selbst werden in diesem Jahr voraussichtlich rund 12 Milliarden Euro umgesetzt - das wäre ein leichtes Plus von 1,5 Prozent. Der Absatz geht dabei allerdings leicht auf 21,4 Millionen Geräte zurück - 2022 wurden in Deutschland noch 21,6 Millionen und 2021 22,2 Millionen Smartphones verkauft. Die Nutzer investieren also lieber etwas mehr in ihr Gerät und nutzen es dafür länger.

Die Knauserigkeit der Mobilfunk-Provider beim bereitgestellten Datenvolumen ist noch immer das größte Ärgernis für die Verbraucher. Fast die Hälfte der User gibt an, dass ihnen ihr monatliches Kontingent nicht ausreicht. Der Durchschnitt liegt auch nur bei 5,5 Gigabyte. In Zeiten einer häufigen Nutzung des Videostreamings und des Trends zur Videotelefonie kommt man damit schnell an die Grenzen.

Siehe auch:

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Großer Mobilfunk-Vergleichs-Rechner


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