Rolls-Royce zeigt erstes Flugzeugtriebwerk mit Wasserstoffantrieb
Der britische Konzern Rolls-Royce hat ein neues Flugzeugtriebwerk präsentiert, das mit Wasserstoff betrieben werden kann. Eine solche Technologie wäre ein wichtiger Schritt, um eine der klimaschädlichsten Mobilitätsformen sauberer zu bekommen.
Die Fortbewegung mit dem Flugzeug ist heute mit Abstand jene unter den alltäglichen Mobilitätsformen, die den größten CO2-Ausstoß pro Personenkilometer verursacht. In der Luftfahrt gibt es bisher auch so gut wie keine Alternativen zum Einsatz fossiler Brennstoffe. Insbesondere auf längeren Strecken ist es daher schwierig, die Klimabilanz zu verbessern.
Doch die Entwicklungsarbeit bei Rolls-Royce scheint nun einen Weg aufzuzeigen. Das Unternehmen konnte ein umgebautes Rolls-Royce AE 2100-A Turboprop-Triebwerk zeigen, das mit sogenanntem grünem Wasserstoff betrieben wurde. Der Treibstoff wurde zuvor durch überschüssigen Strom aus Wind- und Gezeitenkraft-Anlagen produziert.
So führt auch Airbus bereits Versuche mit Wasserstoff durch, allerdings scheint der Durchbruch hier noch auszustehen. Der europäische Konzern geht bisher davon aus, dass die meisten Flugzeuge noch mindestens bis 2050 mit herkömmlichen Triebwerken unterwegs sein werden. Nicht nur, weil die Antriebstechnik lange bis zu einer Serienreife braucht - auch die Flugzeuge als Ganzes müssen auf die neuen Triebwerke angepasst sein. Hinzu kommt weiterhin, dass man für diese Flugzeuge eine komplett neue Versorgungs-Infrastruktur benötigt.
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Doch die Entwicklungsarbeit bei Rolls-Royce scheint nun einen Weg aufzuzeigen. Das Unternehmen konnte ein umgebautes Rolls-Royce AE 2100-A Turboprop-Triebwerk zeigen, das mit sogenanntem grünem Wasserstoff betrieben wurde. Der Treibstoff wurde zuvor durch überschüssigen Strom aus Wind- und Gezeitenkraft-Anlagen produziert.
Auch Airbus arbeitet
Das Unternehmen arbeitet bei der Entwicklung mit der Fluggesellschaft EasyJet zusammen. Nach dem ersten erfolgreichen Test des Prototyps will man nun weitere Probeläufe durchführen und zügig auch zu ersten Flugtests übergehen. Einen genauen Zeitplan hierfür gibt es noch nicht. Allerdings drängt die Zeit nicht nur, weil der Druck vonseiten der Klimapolitik steigt, auch die Konkurrenz schläft nicht und arbeitet an vergleichbaren Technologien.So führt auch Airbus bereits Versuche mit Wasserstoff durch, allerdings scheint der Durchbruch hier noch auszustehen. Der europäische Konzern geht bisher davon aus, dass die meisten Flugzeuge noch mindestens bis 2050 mit herkömmlichen Triebwerken unterwegs sein werden. Nicht nur, weil die Antriebstechnik lange bis zu einer Serienreife braucht - auch die Flugzeuge als Ganzes müssen auf die neuen Triebwerke angepasst sein. Hinzu kommt weiterhin, dass man für diese Flugzeuge eine komplett neue Versorgungs-Infrastruktur benötigt.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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