Friss oder stirb: Musk kündigt "extreme Hardcore"-Kultur bei Twitter an
Elon Musk hat vor fast drei Wochen Twitter offiziell übernommen und regiert das Social-Media-Übernehmen mit harter Hand. Vor kurzem bewies er auch, dass er keinen Widerspruch duldet, doch damit ist nicht Schluss: Den verbleibenden Mitarbeitern stellte er nun ein Ultimatum.
Elon Musk hat zwar viele glühende Fans und wird regelrecht messianisch verehrt, doch er hat ebenso viele Gegenstimmen, die ihn für ein ausbeuterisches, kapitalistisches Ekel halten. Letztere werden sich nun vermutlich bestätigt sehen. Denn laut einem Bericht der Washington Post hat der 51-Jährige den Mitarbeitern heute in einer Rundmail ein Ultimatum gestellt.
Demnach können sie sich einer neuen "Hardcore"-Kultur bei Twitter verschreiben oder sie können das Unternehmen sofort - inklusive einer Abfindungszahlung - verlassen. Der Mail ist ein Link angehängt, auf diesen können die willigen Mitarbeiter klicken, wenn sie sich "sicher sind", dass sie "Teil des neuen Twitter sein wollen", so Musk.
Die E-Mail bzw. Verpflichtung, die auch die Rückkehr ins Büro vorschreibt, will ein "Twitter 2.0" etablieren. Konkret werden sich Mitarbeiter künftig auf extrem lange Arbeitstage mit hoher Intensität einstellen müssen. Twitter soll künftig vor allem technisch geprägt sein und Programmierer werden eine wichtige Rolle spielen.
Wie Insider berichten, sorgt die E-Mail bei vielen Mitarbeitern für Erleichterung: Denn viele wollten und wollen weg und haben bereits Vorstellungsgespräche geführt, sodass es für sie nun leicht wird, Twitter zu verlassen.
Gergely Orosz, der die Informationen auf Twitter teilweise veröffentlicht hat, meint, dass Musk diese E-Mail in Hinblick auf Kalifornien veröffentlichte. Orosz schreibt, dass laut Musk "nur außergewöhnliche Leistungen zu einer bestandenen Note führen" werden, das aber vermutlich mit vielen Ländern, die strengere Arbeitnehmergesetze haben (darunter wohl praktisch alle EU-Staaten), die Musk-Vorgaben erst gar nicht umsetzen können - was wiederum zu weiteren Entlassungen und einem kategorischen Einstellungsstopp führen wird. Was die verbleibenden Mitarbeiter davon haben werden, sich sprichwörtlich zu Tode zu arbeiten, ist übrigens nicht bekannt.
Was ist Mastodon und wie funktioniert es? Fragen und Antworten zur Twitter-Alternative Siehe auch:
Demnach können sie sich einer neuen "Hardcore"-Kultur bei Twitter verschreiben oder sie können das Unternehmen sofort - inklusive einer Abfindungszahlung - verlassen. Der Mail ist ein Link angehängt, auf diesen können die willigen Mitarbeiter klicken, wenn sie sich "sicher sind", dass sie "Teil des neuen Twitter sein wollen", so Musk.
"Twitter 2.0"
Jeder Twitter-Mitarbeiter muss bis Donnerstag, 23 Uhr diesen Link anklicken und darüber eine Verpflichtung unterschreiben, wenn er oder sie Teil des Unternehmens bleiben möchte. Wer das macht, der muss sich auf ein Twitter einstellen, das in Zukunft "extrem Hardcore" sein werde.Die E-Mail bzw. Verpflichtung, die auch die Rückkehr ins Büro vorschreibt, will ein "Twitter 2.0" etablieren. Konkret werden sich Mitarbeiter künftig auf extrem lange Arbeitstage mit hoher Intensität einstellen müssen. Twitter soll künftig vor allem technisch geprägt sein und Programmierer werden eine wichtige Rolle spielen.
Wie Insider berichten, sorgt die E-Mail bei vielen Mitarbeitern für Erleichterung: Denn viele wollten und wollen weg und haben bereits Vorstellungsgespräche geführt, sodass es für sie nun leicht wird, Twitter zu verlassen.
Gergely Orosz, der die Informationen auf Twitter teilweise veröffentlicht hat, meint, dass Musk diese E-Mail in Hinblick auf Kalifornien veröffentlichte. Orosz schreibt, dass laut Musk "nur außergewöhnliche Leistungen zu einer bestandenen Note führen" werden, das aber vermutlich mit vielen Ländern, die strengere Arbeitnehmergesetze haben (darunter wohl praktisch alle EU-Staaten), die Musk-Vorgaben erst gar nicht umsetzen können - was wiederum zu weiteren Entlassungen und einem kategorischen Einstellungsstopp führen wird. Was die verbleibenden Mitarbeiter davon haben werden, sich sprichwörtlich zu Tode zu arbeiten, ist übrigens nicht bekannt.
Was ist Mastodon und wie funktioniert es? Fragen und Antworten zur Twitter-Alternative Siehe auch:
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