AMD: Technologiechef kündigt Prozessoren mit "big.LITTLE"-Design an
Auch bei AMD setzt man wohl bald auf das big.LITTLE-Prinzip, das wir von ARM-Plattformen und inzwischen auch Intel-CPUs kennen. Der Chiphersteller will seine Prozessoren nach eigenen Angaben ebenfalls bald mit einer Kombination aus "kleinen" und "großen" CPU-Kernen ausstatten.
Wie Mark Papermaster, Chief Technology Officer (CTO) von AMD im Interview mit Tom's Hardware bestätigte, plant man ebenfalls Varianten der hauseigenen CPUs, die "High Performance-Cores gemischt mit energieeffizienten Cores gemischt mit Beschleunigern" bieten sollen.
Geht es nach Mark Papermaster, nutzt AMD zumindest das Grundprinzip der Aufteilung eines Prozessors in einer Reihe von Komponenten mit bestimmten Aufgaben schon jetzt. Die aktuellen Chips besitzen neben ihren CPU-Cores bereits eine integrierte Grafikeinheit und seit einiger Zeit auch FPGAs, die für eine Hardware-Beschleunigung bei der Erledigung von Aufgaben aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz sorgen.
Zwar nannte Papermaster noch keinen Zeitplan für die Einführung der ersten AMD-Prozessoren mit einer Kombination aus Efficiency- und Performance-Cores, es gibt aber schon länger entsprechende Hinweise.
Gleichzeitig sind aber auch noch einige Hürden zu überwinden, wobei sich dies vor allem auf den Energiebedarf der neuen Chips beziehen dürfte. So konnten Intel-CPUs mit big.LITTLE-Design in der 12. Generation zwar insgesamt mehr Leistung bieten, sie benötigten dafür aber gerade in Notebooks oft mehr Strom als ihre Vorgänger. Erst seit Einführung der Intel "Raptor Lake"-Chips zeichnet sich mit Blick auf die Effizienz Besserung ab.
ARM-Chips kombinieren 'kleine' und 'große' CPU-Kerne schon lange
Die Idee, sparsame und leistungsfähige CPU-Kerne in einem Chip zu kombinieren, ist natürlich nicht neu. In der ARM-Welt wird dies seit Jahren praktiziert, während Intel seit der 12. Generation der Core-CPUs ebenfalls begonnen hat, dieses Konzept bei vielen Plattformen zu verwenden. Im Grunde will man so einerseits sparsame Chips schaffen, andererseits aber bei Bedarf auch enorme Leistung bieten, wenn diese benötigt wird.Geht es nach Mark Papermaster, nutzt AMD zumindest das Grundprinzip der Aufteilung eines Prozessors in einer Reihe von Komponenten mit bestimmten Aufgaben schon jetzt. Die aktuellen Chips besitzen neben ihren CPU-Cores bereits eine integrierte Grafikeinheit und seit einiger Zeit auch FPGAs, die für eine Hardware-Beschleunigung bei der Erledigung von Aufgaben aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz sorgen.
Zwar nannte Papermaster noch keinen Zeitplan für die Einführung der ersten AMD-Prozessoren mit einer Kombination aus Efficiency- und Performance-Cores, es gibt aber schon länger entsprechende Hinweise.
Gleichzeitig sind aber auch noch einige Hürden zu überwinden, wobei sich dies vor allem auf den Energiebedarf der neuen Chips beziehen dürfte. So konnten Intel-CPUs mit big.LITTLE-Design in der 12. Generation zwar insgesamt mehr Leistung bieten, sie benötigten dafür aber gerade in Notebooks oft mehr Strom als ihre Vorgänger. Erst seit Einführung der Intel "Raptor Lake"-Chips zeichnet sich mit Blick auf die Effizienz Besserung ab.
Zusammenfassung
Siehe auch:- AMD plant CPUs mit "High Performance- und energieeffizienten Cores"
- Prinzip der Kern-Kombination nicht neu, schon bei ARM- und Intel-CPUs
- AMD-Chips haben Grafikeinheit und FPGAs für KI-Beschleunigung
- Zeitplan und Hürden für neue AMD-CPUs noch unklar
- Ryzen 7800X3D: Nutzer melden "abbrennende" AMD-Prozessoren
- 50 Prozent Leistungseinbuße nach jüngstem AMD Treiber-Update
- Leak: Nicht X-Varianten von AMD 7000-Prozessoren starten 10. Januar
- Intel greift AMD und Nvidia bald mit neuen Max-Prozessoren an
- AMD Ryzen 7000: Erster Händler listet Preise der Zen-4-Prozessoren
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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