Gefährliche Attacke: Lidar-Sensoren lassen sich mit Lasern "blenden"
Autonome Autos sind zwar noch eher am Anfang ihrer Entwicklung, doch es gibt kaum Zweifel, dass ihnen die Zukunft gehört. Doch mit der schönen neuen Auto-Welt kommen auch Probleme auf uns zu - wie Angriffe auf solche Fahrzeuge. Denn selbst Lidar ist nicht ganz sicher.
Lidar, das die Abkürzung für "Light detection and ranging" sowie "Light imaging, detection and ranging" ist, gilt als das derzeit fortschrittlichste und auch sicherste System zur Erfassung der Umgebung eines Fahrzeugs. Ein mit Lidar bestücktes Auto kann also mit besonders hoher Genauigkeit die Außenwelt wahrnehmen, hierbei fungiert ein sich drehendes und radarähnliches Gerät als die Augen des Fahrzeugs.
Auf diese Weise werden aus dem Lidar-Auge bzw. dem damit verbundenen System Daten gelöscht und das Fahrzeug glaubt, dass freie Bahn ist - auch wenn menschliche oder sonstige Hindernisse im Weg sind. Die gute Nachricht: Die Forscher haben auch Gegenmaßnahmen entwickelt, die in der Lage sind, diese Schwachstelle zu beseitigen.
"Wir ahmen die Lidar-Reflexionen mit unserem Laser nach, damit der Sensor andere Reflexionen, die von echten Hindernissen stammen, nicht berücksichtigt", erläutert Informatik-Professorin Sara Rampazzi, die die Untersuchung angeführt hat. "Das Lidar empfängt immer noch echte Daten vom Hindernis, aber die Daten werden automatisch verworfen, weil unsere gefälschten Reflexionen die einzigen sind, die der Sensor wahrnimmt."
Beheben lässt sich diese Schwachstelle mit Aktualisierungen der Lidar-Sensoren oder auch Updates für die Software, die die Rohdaten interpretiert. Beispielsweise könnten die Hersteller der Software beibringen, nach den verräterischen Signaturen der gefälschten Reflexionen zu suchen.
Siehe auch:
Ein Laser kann Lidar austricksen
Eine gemeinsame Untersuchung der University of Florida, der University of Michigan und der Tokioter University of Electro-Communications hat nun aber herausgefunden, dass sich dieses Lidar-"Auge" täuschen und austricksen lässt, und zwar mit einem Laser. Das Lidar muss hier zwar mit "Experten-Genauigkeit" anvisiert werden, wenn das gelingt, dann kann man auf diese Weise aber einen "blinden Fleck" vor dem Fahrzeug erzeugen. Dieser ist groß genug, um bewegende Fußgänger und andere Hindernisse vollständig zu verbergen.Auf diese Weise werden aus dem Lidar-Auge bzw. dem damit verbundenen System Daten gelöscht und das Fahrzeug glaubt, dass freie Bahn ist - auch wenn menschliche oder sonstige Hindernisse im Weg sind. Die gute Nachricht: Die Forscher haben auch Gegenmaßnahmen entwickelt, die in der Lage sind, diese Schwachstelle zu beseitigen.
"Wir ahmen die Lidar-Reflexionen mit unserem Laser nach, damit der Sensor andere Reflexionen, die von echten Hindernissen stammen, nicht berücksichtigt", erläutert Informatik-Professorin Sara Rampazzi, die die Untersuchung angeführt hat. "Das Lidar empfängt immer noch echte Daten vom Hindernis, aber die Daten werden automatisch verworfen, weil unsere gefälschten Reflexionen die einzigen sind, die der Sensor wahrnimmt."
Beheben lässt sich diese Schwachstelle mit Aktualisierungen der Lidar-Sensoren oder auch Updates für die Software, die die Rohdaten interpretiert. Beispielsweise könnten die Hersteller der Software beibringen, nach den verräterischen Signaturen der gefälschten Reflexionen zu suchen.
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