IKEA: Autonome LKW werden bald die erste Filiale versorgen
Ein Handelskonzern wie das Möbelhaus IKEA hat täglich viele Waren zu transportieren. Entsprechend groß ist das Interesse, auch diesen Bereich zu automatisieren. Jetzt hat das Unternehmen das erste Pilotprojekt mit autonomen LKW gestartet.
Das schwedische Möbelhaus arbeitet dafür in den USA mit dem Startup Kodiak Robotics zusammen, das autonome Fahrsysteme für Trucks entwickelt. Mit diesem wurde die Durchführung des Projekts vereinbart. Dabei wird zur Sicherheit noch ein menschlicher Fahrer an Bord sein, der bei Bedarf eingreifen kann. Ziel ist aber, dass die gesamte Tour nur durch den robotischen Fahrer absolviert wird.
Die Strecke, die dafür ausgewählt wurde, liegt im US-Bundesstaat Texas. Hier betreibt IKEA in der Nähe Houstons ein großes Lager. Täglich fährt dort ein Sattelschlepper los, der ein Möbelhaus in der Nähe von Dallas mit Waren versorgt, um die abverkauften Produkte wieder aufzufüllen. Die Fahrten sollen zukünftig eben durch das autonome Fahrzeug bestritten werden.
Die robotischen Systeme übernehmen hingegen die langen Strecken. Diese sind insbesondere bei regelmäßigen Fahrten recht eintönig und sorgen oft auch dafür, dass Fahrer am Feierabend nicht zu ihren Familien heimkehren können. Vorerst dürfte sich die Konkurrenz bei einer solchen Verteilung auch daher in Grenzen halten, da die Speditionen ohnehin zu wenig Personal finden, um alle Touren abzusichern.
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Die Strecke, die dafür ausgewählt wurde, liegt im US-Bundesstaat Texas. Hier betreibt IKEA in der Nähe Houstons ein großes Lager. Täglich fährt dort ein Sattelschlepper los, der ein Möbelhaus in der Nähe von Dallas mit Waren versorgt, um die abverkauften Produkte wieder aufzufüllen. Die Fahrten sollen zukünftig eben durch das autonome Fahrzeug bestritten werden.
Kodiak Robotics zeigt seine autonomen LKW in Aktion
Konkurrenz noch überschaubar
Kodiak-Chef Don Burnette erklärte, dass es ihm nicht darum ginge, die LKW-Fahrer aus dem Markt zu drängen - obwohl dies sicherlich irgendwann zumindest zu größeren Teilen eine zwangsläufige Folge sein wird. Vielmehr, so Burnette, gehe es darum, den Fahrern ein besseres und leichteres Arbeitsleben zu ermöglichen. "Die Einführung autonomer LKW-Technologie kann die Lebensqualität der Fahrer verbessern, indem sie sich auf die lokalen Fahraufträge konzentrieren, die sie am liebsten erledigen", führte er aus.Die robotischen Systeme übernehmen hingegen die langen Strecken. Diese sind insbesondere bei regelmäßigen Fahrten recht eintönig und sorgen oft auch dafür, dass Fahrer am Feierabend nicht zu ihren Familien heimkehren können. Vorerst dürfte sich die Konkurrenz bei einer solchen Verteilung auch daher in Grenzen halten, da die Speditionen ohnehin zu wenig Personal finden, um alle Touren abzusichern.
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