Oculus-Gründer hält Zuckerbergs Metaverse derzeit für "schrecklich"
Palmer Luckey hat mit Oculus eines der ersten VR-Headsets veröffentlicht. 2014 verkaufte er Oculus an Facebook und stieg später - wohl unfreiwillig - aus. Nun hat er sich zu Mark Zuckerbergs Metaverse geäußert und findet dieses (noch) nicht gerade gelungen.
Luckey ist sicherlich eine kontroverse Persönlichkeit, jedenfalls sorgte er mit seinem einstigen Engagement für Donald Trump für viele Schlagzeilen. Dieses war wohl auch für sein Ausscheiden aus Facebook verantwortlich. Mittlerweile hat sich der Staub aber gelegt und Luckey ist wieder gern gesehener Gast auf Technologie-Konferenzen.
Diese Woche sprach er auf der "Tech Live"-Konferenz des Wall Street Journal und äußerte sich dort natürlich auch zu Virtual Reality. Wie Business Insider berichtet, ist er von dem, was Mark Zuckerbergs Metaverse aktuell bietet, alles andere als beeindruckt - allerdings meint Luckey, dass er dennoch glaube, dass sich diese Technologie früher oder später durchsetzen werde.
"Es ist nicht gut, es macht keinen Spaß. Die meisten Leute im Team würden zustimmen, dass es kein gutes Produkt ist", sagte der VR-Pionier. In Richtung des Meta-Chefs gab es dennoch wohlwollende Worte: "Mark Zuckerberg ist der größte Virtual-Reality-Fan der Welt. Er hat mehr Geld und Zeit in die Entwicklung gesteckt als jeder andere in der Geschichte."
"Heute ist es schrecklich, aber in Zukunft könnte es erstaunlich sein. Zuckerberg wird das Geld dafür hineinstecken. Sie sind in der besten Position von allen, um langfristig zu gewinnen." Das werde aber Zeit und auch viele Fehler erfordern, so Luckey.
Siehe auch:
Diese Woche sprach er auf der "Tech Live"-Konferenz des Wall Street Journal und äußerte sich dort natürlich auch zu Virtual Reality. Wie Business Insider berichtet, ist er von dem, was Mark Zuckerbergs Metaverse aktuell bietet, alles andere als beeindruckt - allerdings meint Luckey, dass er dennoch glaube, dass sich diese Technologie früher oder später durchsetzen werde.
"Noch kein gutes Produkt"
Bis dahin dürfte es aber noch ein weiter Weg sein: Denn Horizon Worlds, die VR-Plattform von Meta bzw. Facebook, ist für den 30-Jährigen derzeit "noch kein gutes Produkt". Die Investitionen in Höhe von rund 15 Milliarden Dollar - für Oculus VR hat Facebook seinerzeit zwei Milliarden Dollar bezahlt - sieht man derzeit noch nicht, meint auch Luckey."Es ist nicht gut, es macht keinen Spaß. Die meisten Leute im Team würden zustimmen, dass es kein gutes Produkt ist", sagte der VR-Pionier. In Richtung des Meta-Chefs gab es dennoch wohlwollende Worte: "Mark Zuckerberg ist der größte Virtual-Reality-Fan der Welt. Er hat mehr Geld und Zeit in die Entwicklung gesteckt als jeder andere in der Geschichte."
"Heute ist es schrecklich, aber in Zukunft könnte es erstaunlich sein. Zuckerberg wird das Geld dafür hineinstecken. Sie sind in der besten Position von allen, um langfristig zu gewinnen." Das werde aber Zeit und auch viele Fehler erfordern, so Luckey.
Siehe auch:
- Meta: Investor fordert Entlassungen und Grenzen für das Metaverse
- Microsoft bringt Teams, Office und Xbox Cloud Gaming ins Metaverse
- Nicht mehr Lachnummer? Zuckerbergs Metaverse bekommt Beine
- Meta-Chaos: Zuckerberg frustriert Mitarbeiter mit Metaverse-Obsession
- Apple-Chef Tim Cook hat große Zweifel, ob Metaverse die Zukunft ist
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