Läuft bei Meta(verse) - Nicht! Reality Labs mit Milliardenverlusten
Facebook hat vor einigen Jahren alles auf eine Karte gesetzt und nicht nur bekannt gegeben, dass man sich auf das Metaverse konzentriert, sondern sich auch gleich entsprechend in Meta umgetauft. Doch die dazugehörige Sparte namens Reality Labs ist ein Fass ohne Boden.
Gestern Abend hat Meta seine aktuellen Zahlen bekannt gegeben und konnte dabei die Finanzwelt überraschen, und zwar überaus positiv, da man dort mit schlechteren Ergebnissen gerechnet hat. Meta konnte den Umsatz auf 28,7 Milliarden Dollar verbessern, das ist ein Plus von rund drei Prozent.
Beim Nettogewinn sahen die Zahlen allerdings nicht ganz so gut aus, hier vermeldete der Konzern von Mark Zuckerberg 5,7 Milliarden Dollar, das ist 24 Prozent weniger als vor einem Jahr. Insgesamt lief es aber dennoch deutlich besser als erwartet.
Das bedeutet, dass die Sparte seit 2020 ein Minus von regelrecht unfassbaren 30 Milliarden Dollar geschrieben hat (via Techspot). Mark Zuckerberg kann sich immerhin trösten, dass die Verluste der Reality Labs im vergangenen Quartal noch größer waren, im letzten Quartal des Vorjahres waren es sogar 4,3 Milliarden Dollar.
Es ist natürlich nicht ausgeschlossen, dass die Metaverse-Wette allen Voraussagen zum Trotz irgendwann einmal aufgeht. Mit einem "Gepäck" von 30 Milliarden Dollar wird es aber auch langfristig gesehen schwierig werden, dieses Geld wieder einzuspielen und insgesamt in die schwarzen Zahlen zu kommen. Vor allem deshalb, weil es nicht danach aussieht, als würde das Metaverse bald signifikantes Geld abwerfen.
Siehe auch:
Beim Nettogewinn sahen die Zahlen allerdings nicht ganz so gut aus, hier vermeldete der Konzern von Mark Zuckerberg 5,7 Milliarden Dollar, das ist 24 Prozent weniger als vor einem Jahr. Insgesamt lief es aber dennoch deutlich besser als erwartet.
Metaverse frisst Geld, bringt aber kaum etwas ein
Das schlechte Ergebnis hinsichtlich des Gewinns ist auch schnell erklärt: Denn Reality Labs, die für Virtual Reality und damit das Metaverse zuständige Sparte verschlingt Unsummen, bringt aber praktisch nichts ein. Und das ist auch fast schon eine Untertreibung: Denn die VR-Sparte hat einen Betriebsverlust von sage und schreibe 3,99 Milliarden Dollar verzeichnet - in einem einzigen Quartal wohlgemerkt.Das bedeutet, dass die Sparte seit 2020 ein Minus von regelrecht unfassbaren 30 Milliarden Dollar geschrieben hat (via Techspot). Mark Zuckerberg kann sich immerhin trösten, dass die Verluste der Reality Labs im vergangenen Quartal noch größer waren, im letzten Quartal des Vorjahres waren es sogar 4,3 Milliarden Dollar.
Es ist natürlich nicht ausgeschlossen, dass die Metaverse-Wette allen Voraussagen zum Trotz irgendwann einmal aufgeht. Mit einem "Gepäck" von 30 Milliarden Dollar wird es aber auch langfristig gesehen schwierig werden, dieses Geld wieder einzuspielen und insgesamt in die schwarzen Zahlen zu kommen. Vor allem deshalb, weil es nicht danach aussieht, als würde das Metaverse bald signifikantes Geld abwerfen.
Zusammenfassung
- Facebook setzt auf Metaverse und nennt sich um in Meta.
- Umsatz steigt auf 28,7 Milliarden Dollar, Gewinn sinkt auf 5,7 Milliarden Dollar.
- Reality Labs verschlingt Unsummen, bringt aber praktisch nichts ein.
- Betriebsverlust von 3,99 Milliarden Dollar im Quartal.
- Verlust von 30 Milliarden Dollar seit 2020.
- Metaverse-Wette schwer einzuspielen, keine signifikanten Einnahmen.
- Langfristig schwer, in die schwarzen Zahlen zu kommen.
Siehe auch:
- Business & Metaverse: Nokia startet Image-Wechsel mit neuem Logo
- Metaverse: EU startet interaktive Party - nur sechs Leute erscheinen
- Tuvalu: Staat will sich vor dem Versinken ins Metaverse kopieren
- "Metaverse" von Apple: VR-Headset bekommt eigene 3D-Welt & Apps
- Oculus-Gründer hält Zuckerbergs Metaverse derzeit für "schrecklich"
Thema:
Metas Aktienkurs unter Mark
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