Trickreich: Clicker-Malware versteckt sich in diesen Android-Apps
Sicherheitsforscher von McAfee haben 16 Android-Apps an Google gemeldet, die mit sogenannter Clicker-Malware ausgestattet wurden. Die Apps wurden mehr als 20 Millionen mal heruntergeladen und schädigen Nutzer unter Umständen auf mehrfache Weise.
Das geht aus einem Bericht des Online-Magazins SlashGear hervor. McAfee hatte dabei wieder einmal aufgedeckt, wie Betrüger ihre Apps in den Google Play Store herein schummeln und damit Geld verdienen.
Nutzer werden jetzt gebeten, die Apps zu deinstallieren (wir haben die Liste der Apps am Ende des Beitrags angefügt). Google hat nach der Meldung schnell reagiert und die Apps aus dem Store entfernt. Wer eine der Apps installiert hat, muss aber selbst tätig werden.
Die Apps sind so gestaltet, dass sie wie Dienstprogramme aussehen. Darunter gibt es Anwendungen für Taschenlampen, QR-Code-Leser, Einheiten-Umwandler, Task-Manager und mehr. Auch wenn Clicker-Malware für die Nutzer nicht so gefährlich ist wie Malware, die Passwörter oder Bankdaten stiehlt, verursacht sie Probleme. Um nicht entdeckt zu werden, verzögert die Malware den Beginn der bösartigen Aktivität und erkennt danach, ob das Gerät aktiv genutzt wird oder nicht, sodass die Hintergrund-Aktivität bei einigen Apps nur dann stattfindet, wenn das Gerät gerade nicht anderweitig genutzt wird.
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Nutzer werden jetzt gebeten, die Apps zu deinstallieren (wir haben die Liste der Apps am Ende des Beitrags angefügt). Google hat nach der Meldung schnell reagiert und die Apps aus dem Store entfernt. Wer eine der Apps installiert hat, muss aber selbst tätig werden.
Es kann teuer werden für Betroffene
McAfee hat festgestellt, dass die Apps in erster Linie dazu dienen, per Klick-Betrug Geld für die Hinterleute zu verdienen. Dadurch werden aber auch die Smartphone-Nutzer geschädigt, denn die Apps nutzen Datenvolumen und verbrauchen unter Umständen ungewöhnlich viel Akkuleistung, da sie ständig im Hintergrund agieren. Für Nutzer ohne Flatrate kann das zudem teuer werden. Zudem können sie Hintertüren besitzen, über die Cyberkriminelle Zugang zu sensiblen Daten erhalten können.Die Apps sind so gestaltet, dass sie wie Dienstprogramme aussehen. Darunter gibt es Anwendungen für Taschenlampen, QR-Code-Leser, Einheiten-Umwandler, Task-Manager und mehr. Auch wenn Clicker-Malware für die Nutzer nicht so gefährlich ist wie Malware, die Passwörter oder Bankdaten stiehlt, verursacht sie Probleme. Um nicht entdeckt zu werden, verzögert die Malware den Beginn der bösartigen Aktivität und erkennt danach, ob das Gerät aktiv genutzt wird oder nicht, sodass die Hintergrund-Aktivität bei einigen Apps nur dann stattfindet, wenn das Gerät gerade nicht anderweitig genutzt wird.
Liste der betroffenen Apps
- Cozy Camera
- Smart Task Manager
- Flash Plus
- Memo Calendar
- WordBook
- BusanBus
- Candle Protest
- QuickNote
- Smart Currency Converter
- Barcode
- Ezdica
- Instapp
- Tingboard
- Flashlite
- Calcul
- ImageVault
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