Acer-Chef: PC-Markt in Krise noch lange nicht am Boden angekommen
Geht es nach Acer, ist der Abwärtstrend im PC-Markt noch lange nicht in der Talsohle angekommen. Das Unternehmen geht davon aus, dass die Entwicklung noch bis weit ins nächste Jahr anhalten wird - und die Absatzzahlen daher noch um eine zweistellige Prozentzahl sinken werden.
Wie Acer-Chef Jason Chen gegenüber dem taiwanischen Branchendienst DigiTimes erklärte, wird sich die Abwärtsspirale im PC-Markt noch einige Monate weiterdrehen. Chen erwartet, dass man erst im zweiten Quartal 2023 den Tiefststand erreichen wird. Noch sei man aber auch nicht sicher, dass die Verkäufe in der zweiten Jahreshälfte 2023 wieder anziehen werden. Für die erste Jahreshälfte 2023 erwartet man einen Rückgang der Stückzahlen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um mehr als 10 Prozent.
Acer zufolge versuchen die PC-Hersteller derzeit, ihre Rücklagen zu erhöhen, um sich auf die schlechte Marktlage einzustellen. Unterdessen versucht man auch, die Bestände durch den Abverkauf im Rahmen von Rabattaktionen zu reduzieren. Inwiefern dies gelingen kann, muss sich angesichts der starken Inflation und der im Gegenzug sinkenden Nachfrage noch zeigen.
In einigen Ländern erreichen die Notebook-Preise aufgrund der Promotion-Aktionen der Hersteller teilweise historische Tiefststände. So gab es während Amazons zweitem diesjährigen Prime Day stellenweise Angebote, in deren Rahmen Chromebooks zu Preisen ab nur 79 US-Dollar verkauft wurden. Auch bei Windows-basierten Geräten gab es stark reduzierte Preise im Bereich von 130 bis 140 Dollar.
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Notebooks im Wert einer halben Jahresproduktion liegen auf Halde
Der Absatz der PC-Hersteller stagniert schon seit dem zweiten Quartal 2022, wobei sich die Lage in dieser Jahreshälfte nach Ansicht der Unternehmen wohl definitiv nicht mehr verbessern wird. Die diversen Marken versuchen derzeit unter Hochdruck ihre Lager zu leeren, um die sich stapelnden Bestände abzuverkaufen. Früheren Berichten zufolge liegt bei einigen Anbietern eine halbe Jahresproduktion auf Halde.Acer zufolge versuchen die PC-Hersteller derzeit, ihre Rücklagen zu erhöhen, um sich auf die schlechte Marktlage einzustellen. Unterdessen versucht man auch, die Bestände durch den Abverkauf im Rahmen von Rabattaktionen zu reduzieren. Inwiefern dies gelingen kann, muss sich angesichts der starken Inflation und der im Gegenzug sinkenden Nachfrage noch zeigen.
In einigen Ländern erreichen die Notebook-Preise aufgrund der Promotion-Aktionen der Hersteller teilweise historische Tiefststände. So gab es während Amazons zweitem diesjährigen Prime Day stellenweise Angebote, in deren Rahmen Chromebooks zu Preisen ab nur 79 US-Dollar verkauft wurden. Auch bei Windows-basierten Geräten gab es stark reduzierte Preise im Bereich von 130 bis 140 Dollar.
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