Markt in der Krise: Asus sitzt auf der PC-Produktion eines halben Jahres
Der massive Einbruch der Nachfrage im PC-Markt durch den Ukraine-Krieg hat massive Folgen: Der PC-Hersteller Asus sitzt offenbar auf riesigen Mengen unfertiger Produkte, die den Wert der Produktion eines halben Jahres haben sollen.
Wie das Portal Mirrormedia berichtet, hat Asus nach eigenen Angaben massive Probleme mit vollen Lagern. Das Unternehmen hat aktuell Lagerbestände im Wert von umgerechnet 6,88 Milliarden Dollar, was 180 Tagen und damit rund einem halben Jahr an Verkäufen entsprechen soll.
Dies gab Asus im Rahmen der Veröffentlichung seiner jüngsten Geschäftszahlen bekannt. Nach Aussage des Unternehmens stellt das zweite Quartal 2022 den Tiefpunkt der aktuellen Entwicklung dar, weshalb man davon ausgeht, dass sich die Lage in der zweiten Jahreshälfte deutlich bessern könnte.
Das Problem der riesigen Lagerbestände wegen eingebrochener Nachfrage betrifft nicht nur die PC-Hersteller. Auch bei den Smartphone-Herstellern sind die Lager laut früheren Berichten voll, weil die massive Inflation dafür gesorgt hat, dass die Nachfrage entsprechend stark eingebrochen ist.
Für Intel und AMD bedeuten die vollen Lager der PC-Hersteller, dass die Unternehmen deutlich weniger neue Chips absetzen können. Letztlich führt dies wahrscheinlich auch zu Folgen für die Konsumenten. Zwar können wir einerseits von Preisnachlässen profitieren, mit denen die Hersteller versuchen, ihre Lager zu leeren. Andererseits könnte sich aber auch die Einführung neuer Chips verzögern, weil die Hersteller kaum die Möglichkeit haben, Geräte mit alten Prozessoren abzuverkaufen.
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Dies gab Asus im Rahmen der Veröffentlichung seiner jüngsten Geschäftszahlen bekannt. Nach Aussage des Unternehmens stellt das zweite Quartal 2022 den Tiefpunkt der aktuellen Entwicklung dar, weshalb man davon ausgeht, dass sich die Lage in der zweiten Jahreshälfte deutlich bessern könnte.
Volle Lager sorgen auch für Probleme bei Intel, Samsung & Co
Im dritten Quartal, das ja bereits läuft, erwartet Asus nun einen Anstieg der PC-Verkaufszahlen um rund 15 bis 20 Prozent. Zuletzt musste man aber eben zunächst einen massiven Rückgang der Umsätze und Gewinne vermelden. So ging der Gewinn im zweiten Quartal im Jahresvergleich um mehr als 80 Prozent zurück.Das Problem der riesigen Lagerbestände wegen eingebrochener Nachfrage betrifft nicht nur die PC-Hersteller. Auch bei den Smartphone-Herstellern sind die Lager laut früheren Berichten voll, weil die massive Inflation dafür gesorgt hat, dass die Nachfrage entsprechend stark eingebrochen ist.
Für Intel und AMD bedeuten die vollen Lager der PC-Hersteller, dass die Unternehmen deutlich weniger neue Chips absetzen können. Letztlich führt dies wahrscheinlich auch zu Folgen für die Konsumenten. Zwar können wir einerseits von Preisnachlässen profitieren, mit denen die Hersteller versuchen, ihre Lager zu leeren. Andererseits könnte sich aber auch die Einführung neuer Chips verzögern, weil die Hersteller kaum die Möglichkeit haben, Geräte mit alten Prozessoren abzuverkaufen.
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