Lenovo & Motorola zeigen Handy und Laptop mit vertikalen Roll-Displays
Lenovo hat anlässlich des aktuell stattfindenden Firmen-Events Tech World 2022 einen Ausblick auf zwei Prototypen gegeben, die mit vertikal ausrollbaren Displays ausgerüstet sind. Es handelt sich um ein Motorola-Smartphone und ein Lenovo-Notebook.
Während andere Hersteller bisher meist mit Konzepten spielen, bei denen rollbare OLED-Displays meist verwendet werden, um den Arbeitsbereich auf einem Smartphone oder Notebook horizontal zu erweitern, strebt Lenovo auch in die andere Richtung.
Der chinesische Hersteller stellte heute den Prototypen eines Smartphones mit vertikal rollbarem Display vor, zeigte aber auch noch ein Notebook, bei dem das Display vertikal nach oben erweitert wird, um mehr Raum auf dem Desktop zu schaffen. Zumindest im Fall des Smartphones lässt sich das Gerät natürlich auch drehen, um so etwa Filme im 21:9-Format zu betrachten.
Im Fall des Smartphones sprach Lenovo davon, dass das Gerät von einer eingefahrenen Größe von etwas mehr als vier Zoll Diagonale auf letztlich bis zu 6,5 Zoll Bildschirmdiagonale ausgefahren werden kann. Die Darstellung der Inhalte auf dem Display soll dabei entsprechend angepasst werden, wobei auch das auf dem Gerät verwendete Android-Betriebssystem sich entsprechend verhält und die Elemente der Benutzeroberfläche verschoben werden.
Das mit einem rollbaren Display ausgerüstete Konzept-Notebook von Lenovo ist im Grunde im klassischen Formfaktor mit Tastatur-Teil und Display-Deckel gehalten. Allerdings fährt das Display auf Wunsch von einer rund 13 Zoll großen Diagonale auf geschätzte 17 Zoll aus, sodass eine Arbeitsfläche mit einem von horizontal auf vertikal geänderten Formfaktor entsteht.
Optisch erinnert das Gerät an Lenovos IdeaPad Line-Up, dürfte mit dem rollbaren Bildschirm aber eher im kommerziellen Markt angesiedelt sein. Offen ist auch, wie Windows auf die sich ändernde Bildschirmgröße reagieren soll, da in Lenovos Video keine Taskleiste zu sehen ist. Auch in diesem Fall ließ Lenovo offen, wann und ob man eine kommerzielle Einführung derartiger Produkte anstrebt.
Siehe auch:
Lenovo/Motorola: Konzept-Prototypen mit vertikal rollbaren Displays
Der chinesische Hersteller stellte heute den Prototypen eines Smartphones mit vertikal rollbarem Display vor, zeigte aber auch noch ein Notebook, bei dem das Display vertikal nach oben erweitert wird, um mehr Raum auf dem Desktop zu schaffen. Zumindest im Fall des Smartphones lässt sich das Gerät natürlich auch drehen, um so etwa Filme im 21:9-Format zu betrachten.
Rollables bisher nur Konzept-Prototypen
Noch handelt es sich bei den beiden Rollable-Devices von Lenovo "nur" um Konzeptgeräte, in denen man den Ansatz eines ausrollbaren Displays erkundet. Lenovo hat also zumindest zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Pläne, die beiden Designs in dieser Form zu kommerzialisieren.Im Fall des Smartphones sprach Lenovo davon, dass das Gerät von einer eingefahrenen Größe von etwas mehr als vier Zoll Diagonale auf letztlich bis zu 6,5 Zoll Bildschirmdiagonale ausgefahren werden kann. Die Darstellung der Inhalte auf dem Display soll dabei entsprechend angepasst werden, wobei auch das auf dem Gerät verwendete Android-Betriebssystem sich entsprechend verhält und die Elemente der Benutzeroberfläche verschoben werden.
Neue Formfaktoren, neue Möglichkeiten, neue Herausforderungen
Der Motorola-Prototyp in dem von Lenovo veröffentlichten Video besitzt offensichtlich keine Frontkamera, während auf der Rückseite zwei Kamerasensoren erkennbar sind. Weil das Gerät kein "unteres Ende" hat, wandert der USB Typ-C-Port an die linke Gehäuseseite und es gibt anscheinend nur einen einzelnen Lautsprecher am oberen Rand. Auf der rechten Seite befindet sich ein Hardware-Button, über den das Aus- oder Einfahren des rollbaren Bildschirms ausgelöst wird.Das mit einem rollbaren Display ausgerüstete Konzept-Notebook von Lenovo ist im Grunde im klassischen Formfaktor mit Tastatur-Teil und Display-Deckel gehalten. Allerdings fährt das Display auf Wunsch von einer rund 13 Zoll großen Diagonale auf geschätzte 17 Zoll aus, sodass eine Arbeitsfläche mit einem von horizontal auf vertikal geänderten Formfaktor entsteht.
Optisch erinnert das Gerät an Lenovos IdeaPad Line-Up, dürfte mit dem rollbaren Bildschirm aber eher im kommerziellen Markt angesiedelt sein. Offen ist auch, wie Windows auf die sich ändernde Bildschirmgröße reagieren soll, da in Lenovos Video keine Taskleiste zu sehen ist. Auch in diesem Fall ließ Lenovo offen, wann und ob man eine kommerzielle Einführung derartiger Produkte anstrebt.
Siehe auch:
- Video beweist: LG-Smartphone mit "rollbarem" Display (hat) existiert
- Samsung und Google setzen immer mehr auf Roll- und Falt-Displays
- LG bestätigt, dass ein Phone mit rollbarem Display dieses Jahr kommt
- LG: Smartphone mit Roll-Display soll 2021 erscheinen
- LG zeigt auf der CES ein von der Decke "ausrollbares" 65-Zoll-Display
Thema:
Lenovos Aktienkurs
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