Laser-Kanone gegen Kakerlaken:
Bessere KI verschont andere Insekten
Ein Entwickler hat ein System zur Insekten-Abwehr per Laser entscheidend weiterentwickelt. Durch eine verbesserte KI-Integration kann er beispielsweise gezielt gegen Kakerlaken vorgehen und diese auch auf eine Distanz von über einem Meter töten.
Ildar Rakhmatulin arbeitet bereits seit einiger Zeit an entsprechenden Projekten. So entwickelte er beispielsweise auf Basis eines Raspberry Pi ein System, mit dem sich Moskitos im Flug abschießen lassen. Allerdings reagierte dieses lediglich auf kleine, fliegende Objekte, die dann mit dem Laser anvisiert wurden. Das hatte zur Folge, dass es unter völlig harmlosen Fluginsekten zu Kollateralschäden kam.
Nun ist der Entwickler aber einen großen Schritt weitergegangen. "Ich begann mit einem Jetson Nano, der es mir ermöglichte, Deep-Learning-Technologien mit höherer Genauigkeit zur Erkennung eines Objekts einzusetzen", erklärte er. Der Jetson Nano ist ein kleiner Computer, dessen Hardware auf die Verarbeitung von Algorithmen für das Maschinenlernen optimiert ist und somit schnellere und bessere KI-Berechnungen ermöglicht, als ein Raspberry Pi.
Der Computer verarbeitet jetzt ein digitales Signal von zwei Kameras, um die Objekterkennung durchzuführen und die Position der Kakerlake zu bestimmen. Anschließend kann ein Laser genau zum richtigen Ziel gesteuert werden. Laut dem von Rakhmatulin veröffentlichten Paper wurden Konfigurationen mit verschiedenen Leistungsstufen durchgeführt, sodass der Laser unterschiedliche Ergebnisse erreichen kann.
Der Entwickler stellt sein System frei zur Verfügung. "Ich verwende sehr preiswerte Hardware und es ist Open Source", erklärte er. Auch andere Nutzer können also damit experimentieren. Da die KI leistungsfähig genug ist, um bestimmte Insekten oder andere kleine Schädlinge zu erkennen, wäre es je nach Bedarf möglich, nur diese gezielt anzugreifen. Anders als bei der bisherigen chemischen oder mechanischen Schädlingsbekämpfung werden harmlose oder gar nützliche Tiere so nicht mit getroffen.
Siehe auch: Schnelle Laserkanone bekämpft fliegende Moskitos
Nun ist der Entwickler aber einen großen Schritt weitergegangen. "Ich begann mit einem Jetson Nano, der es mir ermöglichte, Deep-Learning-Technologien mit höherer Genauigkeit zur Erkennung eines Objekts einzusetzen", erklärte er. Der Jetson Nano ist ein kleiner Computer, dessen Hardware auf die Verarbeitung von Algorithmen für das Maschinenlernen optimiert ist und somit schnellere und bessere KI-Berechnungen ermöglicht, als ein Raspberry Pi.
Laser-System erkennt Kakerlaken und greift sie an
Der Computer verarbeitet jetzt ein digitales Signal von zwei Kameras, um die Objekterkennung durchzuführen und die Position der Kakerlake zu bestimmen. Anschließend kann ein Laser genau zum richtigen Ziel gesteuert werden. Laut dem von Rakhmatulin veröffentlichten Paper wurden Konfigurationen mit verschiedenen Leistungsstufen durchgeführt, sodass der Laser unterschiedliche Ergebnisse erreichen kann.
Gezielte Art-Erkennung
Auf einer niedrigeren Stufe kann der Laser das Verhalten der Schaben beeinflussen, indem er einfach ihre Fluchtreaktion auslöste - auf diese Weise könnte man sie möglicherweise dazu bringen, sich nicht in einem bestimmten dunklen Bereich zu verstecken. Bei einer höheren Leistung wurden die Kakerlaken effektiv "neutralisiert", wie es hieß - mit anderen Worten: getötet.Der Entwickler stellt sein System frei zur Verfügung. "Ich verwende sehr preiswerte Hardware und es ist Open Source", erklärte er. Auch andere Nutzer können also damit experimentieren. Da die KI leistungsfähig genug ist, um bestimmte Insekten oder andere kleine Schädlinge zu erkennen, wäre es je nach Bedarf möglich, nur diese gezielt anzugreifen. Anders als bei der bisherigen chemischen oder mechanischen Schädlingsbekämpfung werden harmlose oder gar nützliche Tiere so nicht mit getroffen.
Siehe auch: Schnelle Laserkanone bekämpft fliegende Moskitos
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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