Iran versucht zivile Meeresdrohnen zu klauen, wird aber dabei erwischt
Drohnen gibt es nicht nur in der Luft, mittlerweile sind solche autonomen unbemannten Objekte als Wasserdrohnen auch auf den Ozeanen unterwegs. Eine solche (zivile) Segeldrohne wollte der Iran stehlen. Doch ein US-Patrouillenschiff konnte das unterbinden.
Den größten Unterschied zwischen einer Flugdrohne und einer, die auf dem Wasser unterwegs ist, stellt natürlich die Geschwindigkeit dar. In der Luft lassen sich diese allenfalls abschießen, im offenen Meer benötigt man im Wesentlichen ein Seil und den Mut, sich mit den Besitzern des unbemannten Objekts anzulegen.
Genau diesen Diebstahl versuchte jetzt die iranische Revolutionsgarde, das politisch-religiöse Gegenstück zur regulären Armee des persischen Staates. Denn ein Unterstützungsschiff, die Shahid Baziar, entdeckte die US-amerikanische, auch als Saildrone Explorer bekannte Segeldrohne. Dabei handelt es sich um eine zivile Drohne, die unter anderem für Fischereimissionen, die Sammlung von Meeresdaten und die Überwachung von Ökosystemen verantwortlich ist.
Wie die US-Marine mitteilte (via CNN), entdeckten US-amerikanische Schiffe, die sich in der Nähe in internationalen Gewässern befanden, das iranische Schiff, das die Drohne im Schlepptau hatte. Die USS Thunderbolt, ein bewaffnetes Patrouillenschiff, "operierte in der Nähe und reagierte sofort", so die US-Streitkräfte.
Diese Präsenz zu Wasser und in der Luft hat auch Wirkung gezeigt, denn nach dem Auftauchen des Helikopters kappte das iranische Schiff die Verbindung, sodass die Saildrone Explorer sich wieder selbstständig auf den Weg machen konnte. Offiziell verurteilte die US-Marine den Vorfall und bezeichnete das Kapern der Drohne als "eklatant, ungerechtfertigt und unvereinbar mit dem Verhalten einer professionellen Seestreitkraft".
Genau diesen Diebstahl versuchte jetzt die iranische Revolutionsgarde, das politisch-religiöse Gegenstück zur regulären Armee des persischen Staates. Denn ein Unterstützungsschiff, die Shahid Baziar, entdeckte die US-amerikanische, auch als Saildrone Explorer bekannte Segeldrohne. Dabei handelt es sich um eine zivile Drohne, die unter anderem für Fischereimissionen, die Sammlung von Meeresdaten und die Überwachung von Ökosystemen verantwortlich ist.
Iranisches Boot "klaut" Meeresdrohne, wird von US-Schiff gestellt
Wie die US-Marine mitteilte (via CNN), entdeckten US-amerikanische Schiffe, die sich in der Nähe in internationalen Gewässern befanden, das iranische Schiff, das die Drohne im Schlepptau hatte. Die USS Thunderbolt, ein bewaffnetes Patrouillenschiff, "operierte in der Nähe und reagierte sofort", so die US-Streitkräfte.
Stärke gezeigt, Drohne befreit
Eine militärische Auseinandersetzung wollte man natürlich vermeiden und so wurde der Iran direkt kontaktiert und aufgefordert, die Drohne zurückzugeben. Das US-Schiff blieb in der Nähe, zur Überwachung des Vorfalls wurde von Bahrain aus ein MH-60S Sea Hawk-Helikopter in die Gegend der zwei Schiffe und der Drohne beordert.Diese Präsenz zu Wasser und in der Luft hat auch Wirkung gezeigt, denn nach dem Auftauchen des Helikopters kappte das iranische Schiff die Verbindung, sodass die Saildrone Explorer sich wieder selbstständig auf den Weg machen konnte. Offiziell verurteilte die US-Marine den Vorfall und bezeichnete das Kapern der Drohne als "eklatant, ungerechtfertigt und unvereinbar mit dem Verhalten einer professionellen Seestreitkraft".
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