Das ging schnell: Der Handel mit NFTs ist seit Mai um 99% eingebrochen
Die durch den großen Hype entstandene NFT-Blase scheint weitgehend in sich zusammengebrochen zu sein. Das Handelsvolumen auf dem wichtigsten Marktplatz für diesen Ableger der Kryptowährungs-Szene beträgt nur noch einen Bruchteil des früheren Umsatzes.
Der wichtigste Anlaufpunkt für den Handel mit Non-Fungible Token (NFT) ist OpenSea. Die Plattform hatte erst im Mai den bisherigen Rekord beim Umsatz mit diesen digitalen Zertifikaten aufgestellt. Damals wurden an nur einem Tag Token für 2,7 Milliarden Dollar verkauft. Von diesen riesigen Geldflüssen ist lediglich ein Rinnsal übrig geblieben.
Wie das US-Magazin Fortune berichtet, wurden am Sonntag beispielsweise nur noch NFTs im Wert von 9,34 Millionen Dollar gehandelt. In der Zeit zwischen den beiden Zahlen ist die Zahl der Nutzer der Plattform dabei um etwa ein Drittel auf 24.020 zurückgegangen, daran lässt sich allerdings nur bedingt ablesen, wie aktiv die Szene zum jeweiligen Zeitpunkt ist.
Entsprechend sieht es auch bei den Werten aus, die mit den NFT noch erreicht werden können. Die Mindestpreise für den Handel mit den beliebtesten Kollektionen sind hier ebenfalls ordentlich abgesackt. Beim Bored Ape Yacht Club fiel er laut CoinGecko um 53 Prozent auf 72,4 Ether (ca. 110.000 Dollar), nachdem er am 30. April noch bei 153,7 Ether gelegen hatte.
Bei OpenSea gibt man sich aber zuversichtlich. Ein Sprecher der Plattform bezeichnete den massiven Einbruch des Handelsvolumens als "kurzfristige Volatilität". Auf lange Sicht könne man optimistisch sein, dass sich "die Anwendungsfälle weiterentwickeln, die Technologie ausgefeilter wird und die Schöpfer herausfinden, wie sie mehr Nutzen in ihre Projekte einbauen können", hieß es.
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Wie das US-Magazin Fortune berichtet, wurden am Sonntag beispielsweise nur noch NFTs im Wert von 9,34 Millionen Dollar gehandelt. In der Zeit zwischen den beiden Zahlen ist die Zahl der Nutzer der Plattform dabei um etwa ein Drittel auf 24.020 zurückgegangen, daran lässt sich allerdings nur bedingt ablesen, wie aktiv die Szene zum jeweiligen Zeitpunkt ist.
Betreiber zuversichtlich
Der Rückgang des Handels mit NFT ging dabei mit einem ordentlichen Rückgang der Kurse bei den gängigen Kryptowährungen einher. Beim Leitwert Bitcoin ging es im Verlauf dieses Jahres um 57 Prozent nach unten. Aktuell bekommt man noch etwas über 20.000 Dollar für einen Bitcoin. Bei Ethereum ist der Handelswert um 59 Prozent auf 1528 Dollar gefallen.Entsprechend sieht es auch bei den Werten aus, die mit den NFT noch erreicht werden können. Die Mindestpreise für den Handel mit den beliebtesten Kollektionen sind hier ebenfalls ordentlich abgesackt. Beim Bored Ape Yacht Club fiel er laut CoinGecko um 53 Prozent auf 72,4 Ether (ca. 110.000 Dollar), nachdem er am 30. April noch bei 153,7 Ether gelegen hatte.
Bei OpenSea gibt man sich aber zuversichtlich. Ein Sprecher der Plattform bezeichnete den massiven Einbruch des Handelsvolumens als "kurzfristige Volatilität". Auf lange Sicht könne man optimistisch sein, dass sich "die Anwendungsfälle weiterentwickeln, die Technologie ausgefeilter wird und die Schöpfer herausfinden, wie sie mehr Nutzen in ihre Projekte einbauen können", hieß es.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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