Ausgeträumt: VWs 20.000-Euro-Elektroauto wird doch deutlich teurer
Seit Jahren verspricht Volkswagen schon ein besonders günstiges Einsteiger-Elektroauto mit guter Reichweite und einer Preismarke um die 20.000 Euro. Zuletzt hieß es, ab 2025 wird das mit dem ID.2 wahr - doch der neue VW-Markenchef widerspricht dem nun.
Nicht nur Lebensmittel, Sprit, Gas und Strom für den Privathaushalt werden immer teurer - auch bei Volkswagen muss man mit höheren Kosten für die Fertigung von Elektro-Fahrzeugen rechnen. Mit der allgemeinen wirtschaftlichen Lage und der aktuellen Inflationsrate in Deutschland wird es wohl nichts mit dem Traum von einem 20.000-Euro-Elektro-VW.
"Es ist ein Fahrzeug, das unter 25.000 Euro kosten wird", erklärte VW-Markenchef Thomas Schäfer jetzt in einem Interview mit dem Magazin Electrified. Dabei könnte es sogar noch deutlich teurer werden.
VW ID.Life war als Einsteiger-E-Auto für 20.000 Euro geplant
Der VW-Markenchef: "Wenn Sie sich die Preissteigerungen anschauen, kommt man von den wünschenswerten 20.000 Euro schnell auf 25.000 Euro. Wo wir uns da genau einordnen, wird sich dann zeigen." Das bedeutet dann wohl, dass sich Volkswagen beim Preis anders als bei den Ankündigungen der letzten Jahre nicht mehr festlegen will. Schon seit dem Jahr 2018 geistert das Konzept eines neuen, günstigen Elektro-VWs umher. 2019 bestätigte der Konzern schließlich ganz offiziell seine Pläne, ließ jedoch noch offen, wann die ersten Modelle des günstigen Stromers auf die Straße kommen werden.
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"Es ist ein Fahrzeug, das unter 25.000 Euro kosten wird", erklärte VW-Markenchef Thomas Schäfer jetzt in einem Interview mit dem Magazin Electrified. Dabei könnte es sogar noch deutlich teurer werden.
VW ID.Life war als Einsteiger-E-Auto für 20.000 Euro geplant
Stichwort Rohstoffpreise
"Das hängt davon ab, wie sich die Rohstoffkosten entwickeln", erklärt Schäfer. Angekündigt wurde der ID.2 runde 5000 Euro günstiger, es hieß immer, das Fahrzeug soll einen Preis um die 20.000 Euro bekommen. Damit wird das Fahrzeug gleich einmal rund 25 Prozent mehr kosten, als das eigentlich erwartet wurde.Der VW-Markenchef: "Wenn Sie sich die Preissteigerungen anschauen, kommt man von den wünschenswerten 20.000 Euro schnell auf 25.000 Euro. Wo wir uns da genau einordnen, wird sich dann zeigen." Das bedeutet dann wohl, dass sich Volkswagen beim Preis anders als bei den Ankündigungen der letzten Jahre nicht mehr festlegen will. Schon seit dem Jahr 2018 geistert das Konzept eines neuen, günstigen Elektro-VWs umher. 2019 bestätigte der Konzern schließlich ganz offiziell seine Pläne, ließ jedoch noch offen, wann die ersten Modelle des günstigen Stromers auf die Straße kommen werden.
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Nadine DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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