Elektroauto für 20.000 €: VW-Chef zum neuen Modell & alten Problemen
Für einen durchschlagenden Erfolg müssen Elektroautos günstiger werden. VW-Chef Herbert Diess hat in einer Fragerunde ein Einsteiger E-Auto für 20.000 Euro bestätigt. Außerdem schießt er gegen Elon Musk und beteuert, dass VW Software besser machen will.
VW ID.Life: Als Einsteiger-E-Auto für 20.000 Euro geplant
Wie Futurzone in seinen Bericht schreibt, wird das Serienmodell demnach wohl auf den Namen ID.1 oder ID.2 hören und sozusagen den elektrifizierten Nachfolger der Polo-Familie darstellen. Bei der Vorstellung des ID.Life hatte das Unternehmen auch erste Eckdaten genannt: Der 57 kWh-Akku soll dem Kleinwagen eine Reichweite von bis zu 400 Kilometer bescheren. Allerdings wird die Entwicklung wohl noch etwas Zeit in Anspruch nehmen, aktuell gilt 2025 als anvisiertes Startjahr.
Zu guter Letzt geht Diess auch auf darauf ein, dass sich VW jüngst in Bezug auf die Entwicklung von Software nicht mit Ruhm bekleckert hat - die ID-Familie wird seit Start von Problemen geplagt. Im letzten Jahr habe man das Entwicklerteam um 1000 Mitarbeiter erweitert, außerdem wolle man mit "Kooperationen und Übernahmen" die Kompetenz weiter stärken.
Diess spricht in einer langen Fragerunde über dies und das
Abseits von klassischen Medienauftritten nutzt der VW-Chef Herbert Diess jüngst eine Fragerunde auf Reddit, um einige sehr interessante Informationen zu den Plänen des Konzerns zu liefern. Eines der zentralen Themen, das von vielen Nutzern aufgegriffen wird: die immer noch vergleichsweise sehr hohen Preise von Elektroautos. Die Antwort des VW-Chefs: Das Kleinwagen-Konzept ID.Life, vorgestellt im letzten Herbst, soll bei seinem Marktstart 20.000 Euro kosten.
VW ID.Life: Als Einsteiger-E-Auto für 20.000 Euro geplant
Wie Futurzone in seinen Bericht schreibt, wird das Serienmodell demnach wohl auf den Namen ID.1 oder ID.2 hören und sozusagen den elektrifizierten Nachfolger der Polo-Familie darstellen. Bei der Vorstellung des ID.Life hatte das Unternehmen auch erste Eckdaten genannt: Der 57 kWh-Akku soll dem Kleinwagen eine Reichweite von bis zu 400 Kilometer bescheren. Allerdings wird die Entwicklung wohl noch etwas Zeit in Anspruch nehmen, aktuell gilt 2025 als anvisiertes Startjahr.
Gegen Elon Musk, für Software
In Bezug auf die Zukunft des voll automatisierten Fahrens sieht Diess die nötigen Schritte deutlich anders als Tesla-Chef Elon Musk. Der hatte vor Jahren verkündet, nur auf Kamera-Sensoren setzen zu wollen. Der VW-Chef hält diese Entscheidung für einen Fehler, sein Unternehmen werde hier anders vorgehen. "Sicherheit ist beim autonomen Fahren wirklich entscheidend. Für das Fahren der Stufe 3 braucht man eine redundante Sensorik", so Diess. VW werde neben den 360-Grad-Kamerasystemen dafür Lidar-Technologie einsetzen, diese sein zwar "teuer", aber "ein Muss".Zu guter Letzt geht Diess auch auf darauf ein, dass sich VW jüngst in Bezug auf die Entwicklung von Software nicht mit Ruhm bekleckert hat - die ID-Familie wird seit Start von Problemen geplagt. Im letzten Jahr habe man das Entwicklerteam um 1000 Mitarbeiter erweitert, außerdem wolle man mit "Kooperationen und Übernahmen" die Kompetenz weiter stärken.
Thema:
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