Samsung: Neuer GDDR6 treibt Grafikkarten auf über 1 Terabyte/s
Samsung Electronics hat es geschafft, die Performance des GDDR6-Grafikspeichers noch einmal ordentlich nach oben zu schrauben. Davon dürften Premium-Grafikkarten, die in der nächsten Zeit auf den Markt kommen, spürbar profitieren.
Die neuen Chips bringen es auf eine Übertragungsrate von 24 Gigabit pro Sekunde. Da auf einer entsprechenden Grafikkarte mehrere solcher Chips platziert werden, die dann vom Controller auch parallel angesprochen werden können, lassen sich so Durchsatzraten von bis zu 1,1 Terabit pro Sekunde erreichen, teilte der Hersteller jetzt mit.
Die einzelnen Speicherchips der neuen Baureihe kommen mit einer Kapazität von 16 Gigabit daher. Gefertigt werden sie dabei mit den 10-Nanometer-Anlagen des Unternehmens, in denen die Extreme-Ultraviolet (EUV)-Lithographie zum Einsatz kommt. Samsung setzt außerdem auf High-K-Metal-Gates, die höhere Leistungen vertragen können.
Die Speicherchips können dabei auch mit dynamischen Spannungswechseln betrieben werden, was insbesondere im Idle-Modus deutliche Ersparnisse beim Energieverbrauch bringt. So werden die Komponenten auch für die Nutzung in Notebooks interessant, wo sie im mobilen Betrieb den Akku schonen. Wann genau man die ersten Grafikkarten mit den neuen Chips im Handel bekommen wird, ist noch nicht klar. Samsung erklärte allerdings, dass noch in diesem Monat die Tests mit einem großen GPU-Hersteller beginnen sollen.
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Die einzelnen Speicherchips der neuen Baureihe kommen mit einer Kapazität von 16 Gigabit daher. Gefertigt werden sie dabei mit den 10-Nanometer-Anlagen des Unternehmens, in denen die Extreme-Ultraviolet (EUV)-Lithographie zum Einsatz kommt. Samsung setzt außerdem auf High-K-Metal-Gates, die höhere Leistungen vertragen können.
Auch für Notebooks
Im Vergleich zu den bisherigen Spitzenmodellen der eigenen GDDR6-Serie schafft der Hersteller so eine Performance-Steigerung um satte 30 Prozent bei Nutzung der gleichen Standards wie zuvor. Samsung verspricht völlige Kompatibilität zu den Spezifikationen, die von der Joint Electron Device Engineering Council (JEDEC) für die Grafikspeicher vorgegeben werden, so dass auch eine Nutzung für Anwendungen wie KI-Berechnungen problemlos möglich ist.Die Speicherchips können dabei auch mit dynamischen Spannungswechseln betrieben werden, was insbesondere im Idle-Modus deutliche Ersparnisse beim Energieverbrauch bringt. So werden die Komponenten auch für die Nutzung in Notebooks interessant, wo sie im mobilen Betrieb den Akku schonen. Wann genau man die ersten Grafikkarten mit den neuen Chips im Handel bekommen wird, ist noch nicht klar. Samsung erklärte allerdings, dass noch in diesem Monat die Tests mit einem großen GPU-Hersteller beginnen sollen.
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