Blizzard verteidigt Diablo Immortal-Pay2Win:
'Kaum einer gibt Geld aus'
Seit gut einem Monat ist Diablo Immortal verfügbar und zieht von Anfang an viel Unmut auf sich. Kritisiert wird vor allem das Pay2Win-Modell des Spiels, denn wer Ambitionen aufs Endgame hat, muss echtes Geld investieren. Doch Blizzard verteidigt seine Entscheidung.
Der demnächst aller Wahrscheinlichkeit nach zu Microsoft gehörende Entwickler wird seit Wochen für Diablo Immortal kritisiert. Denn obwohl das Action-Rollenspiel grundsätzlich kostenlos genutzt werden kann, muss man Echtgeld hineinstecken, wenn man einen Charakter vollständig ausbauen will.
Nach Berechnungen externer Marktforscher ist das auch ein Riesengeschäft, denn bereits gut zwei Wochen nach dem Start soll das Spiel rund 24 Millionen Dollar Umsatz geschrieben haben. Dennoch heißt es seitens Blizzards, dass dieses Monetarisierungsmodell legitim sei, auch weil es keiner wirklich nutzen muss - so jedenfalls Mike Ybarra.
"Wenn wir über Monetarisierung nachdenken, war es auf höchster Ebene: 'Wie können wir Hunderten von Millionen Menschen ein kostenloses Diablo-Erlebnis bieten, bei dem sie buchstäblich 99,5% von allem im Spiel machen können?'", sagte Ybarra. "Die Monetarisierung kommt erst am Ende des Spiels. Die Philosophie war immer, mit großartigem Gameplay zu führen und sicherzustellen, dass Hunderte von Millionen von Menschen die gesamte Kampagne ohne Kosten durchspielen können. Von diesem Standpunkt aus betrachtet, fühlt sich das als Einführung zu Diablo wirklich gut an."
Auf weitere Nachfrage gab Blizzard auch noch weitere Details preis und meinte, dass die "überwiegende Mehrheit" der Diablo Immortal-Spieler kein Geld ausgebe und etwa die Hälfte von ihnen erstmals einen Diablo-Titel spielt.
Siehe auch:
Nach Berechnungen externer Marktforscher ist das auch ein Riesengeschäft, denn bereits gut zwei Wochen nach dem Start soll das Spiel rund 24 Millionen Dollar Umsatz geschrieben haben. Dennoch heißt es seitens Blizzards, dass dieses Monetarisierungsmodell legitim sei, auch weil es keiner wirklich nutzen muss - so jedenfalls Mike Ybarra.
99,5 Prozent des Spiels sind völlig kostenlos verfügbar
Denn Ybarra wurde in einem Interview mit der LA Times auf die Pay2Win-Problematik angesprochen (via VG247). Der Blizzard-President meinte, dass man sich der Beschwerden bewusst sei. Er verwies aber auch darauf, dass das Spiel hunderttausende Reviews habe und diese weitgehend positiv seien."Wenn wir über Monetarisierung nachdenken, war es auf höchster Ebene: 'Wie können wir Hunderten von Millionen Menschen ein kostenloses Diablo-Erlebnis bieten, bei dem sie buchstäblich 99,5% von allem im Spiel machen können?'", sagte Ybarra. "Die Monetarisierung kommt erst am Ende des Spiels. Die Philosophie war immer, mit großartigem Gameplay zu führen und sicherzustellen, dass Hunderte von Millionen von Menschen die gesamte Kampagne ohne Kosten durchspielen können. Von diesem Standpunkt aus betrachtet, fühlt sich das als Einführung zu Diablo wirklich gut an."
Auf weitere Nachfrage gab Blizzard auch noch weitere Details preis und meinte, dass die "überwiegende Mehrheit" der Diablo Immortal-Spieler kein Geld ausgebe und etwa die Hälfte von ihnen erstmals einen Diablo-Titel spielt.
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