Microsofts Spiele-Streaming:
Nicht alle Nutzer bekommen beste Grafik
Microsoft tritt der Linux-Szene heute zwar deutlich offener gegenüber als noch vor einigen Jahren, so ganz lieb hat man das andere Lager dann aber wohl doch nicht. Beim Spiele-Streaming xCloud bekommen Linux-User zumindest schlechtere Bilder geliefert.
Das geht aus einem Bericht des US-Magazins Ars Technica hervor, das von einem Reddit-Nutzer auf das Problem gestoßen wurde. Um dessen Eindruck zu prüfen, hat die Redaktion eigene Versuche durchgeführt. Und es zeigte sich, dass die Qualität des Streams tatsächlich abfällt, wenn die Microsoft-Server der Ansicht sind, einen Linux-Client zu beliefern.
Für den Test nutzte man einen Windows 10-PC mit Edge-Browser in der Version 103, der über eine Erweiterung zwischen zwei User Agent-Meldungen umspringen konnte. Mal wies sich das System ganz normal als Windows aus, mal erweckte es den Anschein, ein Linux-Browser zu sein. Die Internet-Anbindung wurde immer wieder nachgemessen und lag ziemlich konstant bei 120 Megabit pro Sekunde im Downstream bei einer Latenz von rund 9 Millisekunden, so dass hier eine dynamische Qualitätsanpassung aufgrund schwankender Bandbreiten ausgeschlossen werden konnte.
Die Unterschiede im Vergleich
Es gibt für Linux-Nutzer aber trotzdem eine Möglichkeit, die höchste Grafikqualität zu bekommen. Dafür muss in der Edge-Version für das freie Betriebssystem die Funktion "Clarity Boost" aktiviert werden, was Microsoft extra für das Streaming von Xbox-Spielen aus der Cloud in den Browser integrierte. Wer unter Linux allerdings mit Firefox oder Chrome auf Microsofts xCloud-Service zugreift, muss auf jeden Fall mit einer schlechteren Bildqualität leben.
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Für den Test nutzte man einen Windows 10-PC mit Edge-Browser in der Version 103, der über eine Erweiterung zwischen zwei User Agent-Meldungen umspringen konnte. Mal wies sich das System ganz normal als Windows aus, mal erweckte es den Anschein, ein Linux-Browser zu sein. Die Internet-Anbindung wurde immer wieder nachgemessen und lag ziemlich konstant bei 120 Megabit pro Sekunde im Downstream bei einer Latenz von rund 9 Millisekunden, so dass hier eine dynamische Qualitätsanpassung aufgrund schwankender Bandbreiten ausgeschlossen werden konnte.
Die Unterschiede im Vergleich
Edge-Funktion hilft weiter
Die Unterschiede dürften vielen Nutzern kaum auffallen - vor allem nicht, wenn man die Bilder gar nicht in einem direkten Vergleich erlebt. Es zeigte sich aber doch, dass die Grafiken beispielsweise bei Forza weniger scharf sind und die Farben ausgewaschener wirken, sobald der Rechner sich als Linux-System ausgibt.Es gibt für Linux-Nutzer aber trotzdem eine Möglichkeit, die höchste Grafikqualität zu bekommen. Dafür muss in der Edge-Version für das freie Betriebssystem die Funktion "Clarity Boost" aktiviert werden, was Microsoft extra für das Streaming von Xbox-Spielen aus der Cloud in den Browser integrierte. Wer unter Linux allerdings mit Firefox oder Chrome auf Microsofts xCloud-Service zugreift, muss auf jeden Fall mit einer schlechteren Bildqualität leben.
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