Samsung Display schluckt deutschen OLED-Entwickler Cynora
Cynora gehört zu den Vorreitern bei der Entwicklung von flexiblen OLED-Displays, die so biegsam sind, dass sie in Falt- und Klapp-Smartphones zum Einsatz kommen. Jetzt soll das deutsche Start-up von dem koreanischen Elektroriesen Samsung aufgekauft worden sein.
Das geht aus einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg hervor. Offiziell verkündet worden ist der Deal bisher noch nicht. Alle Informationen zu der Übernahme stammen aus internen Quellen, die die Details an Bloomberg weitergegeben haben.
Samsung Display hat das deutsche Start-up-Unternehmen Cynora GmbH demnach für 300 Millionen Dollar übernommen. Das koreanische Unternehmen lehnte es ab, den Kauf zu kommentieren, und auch von Cynora liegt noch keine Stellungnahme vor.
Dem Bericht zufolge ist es ein Notverkauf. Dem Start-up soll schlichtweg das Geld ausgegangen sein. Schon seit dem vergangenen Jahr soll das Unternehmen zum Verkauf gestanden haben. Laut den Insidern geht es bei der Übernahme daher auch vordergründig um einen Technologietransfer. Allem Anschein nach werden alle Cynora-Mitarbeiter entlassen und die Firma geschlossen. Der deutsche Standort in Bruchsal wäre damit Geschichte.
Samsung hat es nur auf das geistige Eigentum und die Technologie abgesehen und wird Cynora nicht als eigenständiges Unternehmen weiterführen, heißt es. Die Mitarbeiter sollen über diese Entscheidung schon vor Wochen informiert worden sein. Samsung gehörte in den vergangenen Jahren zu den großen Investoren in das deutsche Vorzeige-Unternehmen. Auch andere Display-Hersteller wie LG Electronics haben die deutsche Entwicklung in den letzten Jahren finanziell unterstützt.
Samsung Display hat das deutsche Start-up-Unternehmen Cynora GmbH demnach für 300 Millionen Dollar übernommen. Das koreanische Unternehmen lehnte es ab, den Kauf zu kommentieren, und auch von Cynora liegt noch keine Stellungnahme vor.
Dem Bericht zufolge ist es ein Notverkauf. Dem Start-up soll schlichtweg das Geld ausgegangen sein. Schon seit dem vergangenen Jahr soll das Unternehmen zum Verkauf gestanden haben. Laut den Insidern geht es bei der Übernahme daher auch vordergründig um einen Technologietransfer. Allem Anschein nach werden alle Cynora-Mitarbeiter entlassen und die Firma geschlossen. Der deutsche Standort in Bruchsal wäre damit Geschichte.
Samsung hat es nur auf das geistige Eigentum und die Technologie abgesehen und wird Cynora nicht als eigenständiges Unternehmen weiterführen, heißt es. Die Mitarbeiter sollen über diese Entscheidung schon vor Wochen informiert worden sein. Samsung gehörte in den vergangenen Jahren zu den großen Investoren in das deutsche Vorzeige-Unternehmen. Auch andere Display-Hersteller wie LG Electronics haben die deutsche Entwicklung in den letzten Jahren finanziell unterstützt.
Biegsame Smartphone-Displays
Cynora gilt als der Spezialist für flexible OLED-Displays für klapp- und faltbare Smartphones, also genau für die Geräteklasse, die bei Samsung stark an Popularität gewonnen hat. Neben den flexiblen OLED-Displays hat Cynora auch eine Technologie der nächsten Generation für die Farbwiedergabe entwickelt. Diese soll dazu beitragen, die Energieeffizienz der Bildschirme zu verbessern und den Kontrast zu erhöhen. Siehe auch:
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