Open-Source-Software: Microsoft geht gegen Abzocke im Store vor
Microsoft versucht schon lange, seinen Store zu etablieren und mittlerweile ist dieser auch brauchbar. Das liegt daran, dass sich der Microsoft Store in vieler Hinsicht geöffnet hat. Auch Open-Source-Software spielt eine große Rolle, allerdings will man Abzocker nicht im Store haben.
Open-Source-Software soll eigentlich in jeder Hinsicht frei sein. Das gilt nicht nur für den Code, sondern auch für die Verfügbarkeit in Stores. Doch die Code-Offenheit ist Segen und Fluch zugleich, denn einige missbrauchen sie. Genauer gesagt wird Software in Stores gestellt, mal mit leichten Anpassungen, mal nahezu komplett unverändert, aber immer gegen Bezahlung. Der Entwickler weiß davon in der Regel nichts und das ist schlichtweg eines: Abzocke.
Das weiß man auch bei Microsoft und der Redmonder Konzern reagiert nun auf diese miese Praxis. Denn man hat die Microsoft Store-Richtlinien angepasst und dort tritt ab 16. Juli 2022 folgendes in Kraft (via Dr. Windows). Bei Punkt 10.8.7 schreibt Microsoft: "Es darf nicht versucht werden, von Open-Source-Software oder anderer Software zu profitieren, die sonst allgemein kostenlos verfügbar ist."
Dr. Windows verweist auch auf einen Nebeneffekt der neuen Richtlinien, nämlich dass es einigen Entwicklern damit theoretisch unmöglich gemacht wird, Quasi-Spenden für ihre Projekte zu generieren. Denn einige "verkaufen" über den Store ihre eigene kostenlose Software, aber eben bewusst als Mittel der finanziellen Unterstützung. Hier wird Microsoft aber hoffentlich dann doch ein Auge zudrücken.
Siehe auch:
Das weiß man auch bei Microsoft und der Redmonder Konzern reagiert nun auf diese miese Praxis. Denn man hat die Microsoft Store-Richtlinien angepasst und dort tritt ab 16. Juli 2022 folgendes in Kraft (via Dr. Windows). Bei Punkt 10.8.7 schreibt Microsoft: "Es darf nicht versucht werden, von Open-Source-Software oder anderer Software zu profitieren, die sonst allgemein kostenlos verfügbar ist."
Auch Preise müssen verhältnismäßig sein
Damit hat der Betreiber nun die Möglichkeit, gegen solche Open-Source-Abzocker vorzugehen. Und das kommt leider häufiger vor als man denkt. Richtlinie 10.8.7 hat auch noch einen zweiten Aspekt, nämlich unverhältnismäßig hohe Preisgestaltung. Dazu heißt es: "(Die Preise) müssen mit allen geltenden Gesetzen, Vorschriften und Richtlinien in Einklang stehen - einschließlich der Guides Against Deceptive Pricing (Richtlinien gegen irreführende Preisgestaltung) der Federal Trade Commission."Dr. Windows verweist auch auf einen Nebeneffekt der neuen Richtlinien, nämlich dass es einigen Entwicklern damit theoretisch unmöglich gemacht wird, Quasi-Spenden für ihre Projekte zu generieren. Denn einige "verkaufen" über den Store ihre eigene kostenlose Software, aber eben bewusst als Mittel der finanziellen Unterstützung. Hier wird Microsoft aber hoffentlich dann doch ein Auge zudrücken.
Siehe auch:
- Outlook für Windows: Neue App startklar im Microsoft Store
- Renoviert: So sieht das Redesign der Google Play Store-Website aus
- Build 2022: Neue Funktionen und Werbung für den Microsoft Store
- Ubuntu 22.10 Preview für WSL: Linux-Distribution im Microsoft Store
- Ende der Verschleierung: Microsoft Store zeigt Update-Datum wieder an
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