Nächster Kassen-Ausfall:
DM-Drogerien bleiben heute teilweise zu
Der massive Ausfall bei den Kartenzahlungs-Terminals in zahlreichen Geschäften ist noch nicht komplett ausgestanden, da kommt bereits die nächste große Störung daher: Diesmal trifft es die Drogerie-Kette DM, die teilweise ganze Filialen schließen musste.
Entsprechende Berichte tauchten am heutigen Morgen aus vielen Regionen Deutschlands auf den Social Media-Plattformen auf. Auf Nachfrage durch die Kollegen von T-Online bestätigte das Unternehmen die Ausfälle. "Zurzeit gibt es aufgrund eines Softwarefehlers in einer Reihe von dm-Märkten Probleme mit den Kassen", teilte DM-Chef Christoph Werner demnach mit.
Einen Zusammenhang zu den Problemen an den Kartenterminals, die in den letzten Wochen den gesamten Einzelhandel in Deutschland in Atem hielten, gibt es wohl nicht. Hier hatte eine fehlerhafte Signatur in einem veralteten Produkttyp, der breit eingesetzt wird, die Störung verursacht. Entsprechend dementierte auch der DM-Konkurrent Rossmann, ebenfalls von Ausfällen betroffen zu sein.
Der Fall zeigt allerdings auch erneut die Abhängigkeit des Einzelhandels von den zentralen Warenwirtschaftssystemen in den Konzernen hinter den jeweiligen Läden. Bis vor einiger Zeit wäre es problemlos möglich gewesen, dass die Beschäftigten die Einkäufe der Kunden vor Ort notfalls eben komplett manuell abrechnen. Das ist nicht mehr möglich, wenn jedes verkaufte Produkt aus jeder Filiale direkt im Rechenzentrum registriert werden muss.
Siehe auch: Besser Bargeld einpacken: Bundesweite Störung bei Kartenzahlungen
Einen Zusammenhang zu den Problemen an den Kartenterminals, die in den letzten Wochen den gesamten Einzelhandel in Deutschland in Atem hielten, gibt es wohl nicht. Hier hatte eine fehlerhafte Signatur in einem veralteten Produkttyp, der breit eingesetzt wird, die Störung verursacht. Entsprechend dementierte auch der DM-Konkurrent Rossmann, ebenfalls von Ausfällen betroffen zu sein.
Offline-Einkauf geht nicht mehr
Seitens der DM-Kette spricht man davon, dass die IT-Abteilung daran arbeitet, das Problem zu beheben. Werner ging anfangs noch davon aus, dass es nur Minuten dauern kann, bis alles wieder funktioniert. Allerdings sollte man heute vielleicht nicht unbedingt ausschließlich einen längeren Einkaufsweg einplanen, wenn es hauptsächlich um Besorgungen in einer DM-Filiale geht.Der Fall zeigt allerdings auch erneut die Abhängigkeit des Einzelhandels von den zentralen Warenwirtschaftssystemen in den Konzernen hinter den jeweiligen Läden. Bis vor einiger Zeit wäre es problemlos möglich gewesen, dass die Beschäftigten die Einkäufe der Kunden vor Ort notfalls eben komplett manuell abrechnen. Das ist nicht mehr möglich, wenn jedes verkaufte Produkt aus jeder Filiale direkt im Rechenzentrum registriert werden muss.
Siehe auch: Besser Bargeld einpacken: Bundesweite Störung bei Kartenzahlungen
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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