TSMC-Chipwerk in Deutschland:
Erste Gespräche, noch ist alles offen
Der weltgrößte Vertragshersteller für Halbleiterprodukte Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC) hat jüngst erstmals offiziell bestätigt, dass man erste Gespräche über den Bau eines neuen Chipwerks in Deutschland führt.
Wie TSMC laut dem US-Wirtschaftsdienst Bloomberg vor kurzem verlauten ließ, laufen derzeit bereits Gespräche mit Vertretern aus deutschen Regierungskreisen, bei denen es um den Bau eines neuen Werks für Halbleiterprodukte in Deutschland geht. Noch stecken die Verhandlungen aber angeblich in einer frühen Phase.
Anders als bei dem zusammen mit Sony gestarteten Projekt für den Bau eines neuen Chipwerks in Japan, wird es in dem Fall eines möglichen neuen Standorts in Deutschland offenbar noch länger dauern, bis konkrete Beschlüsse folgen. Gerüchte um den Bau neuer TSMC-Standorte in Deutschland und Japan waren vor einiger Zeit praktisch zeitgleich aufgekommen.
Die EU will wahrscheinlich in der ersten Jahreshälfte 2022 ihren sogenannten European Chips Act beschließen, der Teil einer breiteren Strategie ist, Europa eine bedeutendere Rolle als Standort für die Chip-Fertigung zu verschaffen. Ziel ist es, dass bis 2030 rund 20 Prozent der weltweit gefertigten Chips aus Europa kommen sollen.
TSMC ist der weltweit größte Vertragsfertiger für Halbleiterprodukte, allen voran Prozessoren verschiedenster Art. Das Unternehmen produziert unter anderem die Chips von Apple, AMD, Nvidia, Qualcomm und diversen anderen großen Marken und verwendet dabei die fortschrittlichsten Technologien, die eine extrem starke Mininaturisierung der Strukturen ermöglichen.
Subventionen und Standort noch vollkommen offen
Noch sollen TSMC und die deutsche Regierung nicht über mögliche finanzielle Anreize oder anderweitige Unterstützung für die Ansiedlung des neuen Werks in Deutschland gesprochen haben. Außerdem habe man sich auch noch nicht für einen bestimmten Standort hierzulande entschieden, so eine ranghohe Managerin des taiwanischen Vertragsfertigers vor einigen Tagen bei einer Veranstaltung in Taipeh.Anders als bei dem zusammen mit Sony gestarteten Projekt für den Bau eines neuen Chipwerks in Japan, wird es in dem Fall eines möglichen neuen Standorts in Deutschland offenbar noch länger dauern, bis konkrete Beschlüsse folgen. Gerüchte um den Bau neuer TSMC-Standorte in Deutschland und Japan waren vor einiger Zeit praktisch zeitgleich aufgekommen.
In Japan und den USA baut man schon
Mittlerweile steht fest, dass TSMC zusammen mit Sony rund sieben Milliarden Dollar in ein neues Werk in Japan steckt, auch weil die japanische Regierung schnell umfangreiche Unterstützung zugesagt hatte. Auch in den USA hat TSMC kürzlich mit dem Bau eines neuen Chipwerks begonnen, in das man rund 12 Milliarden Dollar stecken will.Die EU will wahrscheinlich in der ersten Jahreshälfte 2022 ihren sogenannten European Chips Act beschließen, der Teil einer breiteren Strategie ist, Europa eine bedeutendere Rolle als Standort für die Chip-Fertigung zu verschaffen. Ziel ist es, dass bis 2030 rund 20 Prozent der weltweit gefertigten Chips aus Europa kommen sollen.
TSMC ist der weltweit größte Vertragsfertiger für Halbleiterprodukte, allen voran Prozessoren verschiedenster Art. Das Unternehmen produziert unter anderem die Chips von Apple, AMD, Nvidia, Qualcomm und diversen anderen großen Marken und verwendet dabei die fortschrittlichsten Technologien, die eine extrem starke Mininaturisierung der Strukturen ermöglichen.
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