Meta an Mitarbeiter: Bitte nicht intern über Thema Abtreibung sprechen

Abtreibung ist in den USA seit jeher ein brisantes Thema und zuletzt haben die Abtreibungsgegner enormen Rückenwind bekommen. Denn es wird erwartet, dass ein einst wegweisender Präzedenzfall fällt. Und das sorgt für viele Debatten. Diese will man bei Facebook nicht sehen.
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Konkret geht es in den Vereinigten Staaten aktuell um das Ende der als Roe v. Wade bekannten Grundsatzentscheidung zum Abtreibungsrecht. Diese sieht seit 1973 vor, dass eine Frau über das Ende einer Schwangerschaft entscheiden kann. Das erzürnt seit Jahren Konservative und christliche Fundamentalisten und demnächst werden sie wohl auch erreichen, dass Roe v. Wade außer Kraft gesetzt wird.

Denn das seit der Präsidentschaft von Donald Trump mehrheitlich konservativ besetzte US-amerikanische Höchstgericht arbeitet konsequent an der Aushebelung dieses Rechts, schon jetzt bringen viele Bundestaaten De-facto-Verbote von Aborten auf den Weg. Das Ganze wird in den USA heftig diskutiert und sorgt auch in Familien, Freundeskreisen und auch Unternehmen immer wieder für böses Blut.

Nicht über Abtreibung sprechen

Facebook bzw. Meta hat nun seinen Mitarbeitern untersagt, am Arbeitsplatz über das Thema Abtreibung zu sprechen. Konkret geht es um Workplace, das ist eine Art Facebook-interne Version von Facebook. Das Thema Abtreibung habe ein "erhöhtes Risiko", zu einem "feindlichen Arbeitsumfeld" zu führen.

Basis für dieses Verbot ist eine interne Richtlinie von 2019: Diese untersagt Mitarbeitern laut The Verge "Meinungen oder Debatten darüber, ob Abtreibung richtig oder falsch ist, über die Verfügbarkeit oder das Recht auf Abtreibung sowie über politische, religiöse und humanitäre Ansichten zu diesem Thema".

Das wird intern bereits kritisiert, denn Facebook hat es seinen Angestellten zuvor erlaubt, "respektvoll" über andere brisante Themen wie Black Lives Matter, Einwanderung oder Trans-Rechte zu sprechen. Doch Meta blockte das ab und verwies darauf, dass beim Thema Abtreibung selbst eine respektvolle Diskussionskultur zu Ärger führen kann.

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