Ex-Nintendo-Boss macht sich heftig über Facebooks Metaverse lustig
Facebook/Meta investiert Milliarden in die Idee des Metaverse. Geht es nach dem ehemaligen Nintendo-USA-Boss, ist das Vorhaben zum Scheitern verurteilt. Dabei holt er zu weiten Schlägen aus: Das Unternehmen habe schon lange nicht mehr gezeigt, dass man innovativ sein kann.
Wie er in einem Interview mit Bloomberg auf der SXSW 2022 in Austin, Texas, betont, hält er schon die "aktuelle Definition" des Metaverse durch Zuckerberg und sein Unternehmen für vollkommen falsch. Facebook versuche die Idee einer lebendigen virtuellen Welt mit der finanziellen Brechstange herbeizuzwingen, ohne dabei wirklich kreative Lösungen zu entwickeln. Vielmehr sehe er diese Innovationskraft bei Unternehmen wie Epic Games und Roblox, die mit Spielen und Tools tatsächlich beeinflussen, wie neue digitale Welten gedacht und erschaffen werden.
Aktuell hegt Fils-Aime aber vor allem wegen der im Vergleich mit anderen Branchen sehr niedrigen Absatzzahlen großen Zweifel an einem baldigen Durchbruch von VR und AR - der zwingenden Basis für alle Überlegungen rund um das Metaverse. Alle Anbieter zusammengenommen hätten die Verkäufe von VR-Systemen gerade einmal die 20 Millionen-Marke geknackt. "Das wäre für die Hardware-Verkäufe von Nintendo ein gutes Jahr gewesen."
Das Metaverse ist laut dem Ex-Chef von Nintendo einfach eine Lachnummer
Mark Zuckerberg ist von der Idee der digitalen Welt, in die Menschen mit AR und VR-Brillen ein- und abtauchen, begeistert und setzt voll darauf, dass er mit seinem Unternehmen hier die Grundlagen schaffen wird. Unabhängig davon, ob diese Idee - von wem sie am Ende auch umgesetzt wird - Chancen auf Erfolg hat, trauen viele Beobachter Facebook/Meta nicht zu, hier wirklich als Geburtshelfer fungieren zu können. Zu den kritischen Stimmen gesellt sich jetzt der ehemalige Präsident von Nintendo of America, Reggie Fils-Aime.Wie er in einem Interview mit Bloomberg auf der SXSW 2022 in Austin, Texas, betont, hält er schon die "aktuelle Definition" des Metaverse durch Zuckerberg und sein Unternehmen für vollkommen falsch. Facebook versuche die Idee einer lebendigen virtuellen Welt mit der finanziellen Brechstange herbeizuzwingen, ohne dabei wirklich kreative Lösungen zu entwickeln. Vielmehr sehe er diese Innovationskraft bei Unternehmen wie Epic Games und Roblox, die mit Spielen und Tools tatsächlich beeinflussen, wie neue digitale Welten gedacht und erschaffen werden.
Direkter Angriff
Danach folgt ein direkter Aufwärtshaken gegen die gesamte Firmenphilosophie bei Facebook/Meta: "Facebook selbst ist kein innovatives Unternehmen", so Fils-Aime. "Sie haben entweder interessante Dinge wie Oculus und Instagram erworben, oder sie haben schnell die Ideen anderer übernommen. Ich glaube nicht, dass ihre aktuelle Definition erfolgreich sein wird. Von Natur aus sind sie kein innovatives Unternehmen, abgesehen von der sehr originellen sozialen Plattform, die vor vielen Jahren geschaffen wurde."Aktuell hegt Fils-Aime aber vor allem wegen der im Vergleich mit anderen Branchen sehr niedrigen Absatzzahlen großen Zweifel an einem baldigen Durchbruch von VR und AR - der zwingenden Basis für alle Überlegungen rund um das Metaverse. Alle Anbieter zusammengenommen hätten die Verkäufe von VR-Systemen gerade einmal die 20 Millionen-Marke geknackt. "Das wäre für die Hardware-Verkäufe von Nintendo ein gutes Jahr gewesen."
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