Meta bzw. Facebook schwört Mitarbeiter auf "ernste Zeiten" ein

Meta, also das Mutterunternehmen von Facebook, Instagram, WhatsApp und Co., schien vor einigen Jahren noch unaufhaltsam zu sein. Doch zuletzt hat sich der Wind gedreht und nun warnt Meta seine Mitarbeiter vor harten bevorstehenden Jahren und sinkendem Wachstum.
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Es ist noch nicht so lange her, da schien Facebook bzw. das heutige Meta wenige Schritte von der Weltherrschaft entfernt zu sein. Doch zuletzt lief es alles andere als gut. Facebook gewinnt kaum noch Nutzer dazu, jene, die ein Konto haben, sind immer weniger aktiv auf dem sozialen Netzwerk. Auf Instagram läuft es besser, doch auch dort bekommt man immer mehr den Druck vom Konkurrenten TikTok zu spüren. WhatsApp ist und bleibt beliebt, wirft aber kaum Geld ab.

"Rücksichtsloser Prioritäten setzen"

Und das Management erwartet nicht, dass sich die Situation alsbald bessert. Im Gegenteil: In einer internen Nachricht, die Reuters als erstes und The Verge in voller Länge veröffentlicht hat, warnt Chief Product Officer Chris Cox, dass das Unternehmen "rücksichtsloser Prioritäten setzen" und "schlankere, leistungsfähigere und besser funktionierende Teams einsetzen" müsse.

"Ich muss betonen, dass wir uns in ernsten Zeiten befinden und der Gegenwind heftig ist", schreibt Cox. "Wir müssen in einem Umfeld mit langsamerem Wachstum, in dem die Teams nicht mit einem enormen Zustrom neuer Ingenieure und Budgets rechnen sollten, fehlerfrei arbeiten." Laut dem Meta-Manager stellen die Änderungen bzw. Verschärfungen in Bezug auf Privatsphäre-Bestimmungen das größte Problem dar.

Laut Cox sei das derzeit wichtigste Ziel von Meta, den TikTok-Konkurrenten (bzw. de facto -Klon) Reals "so schnell wie möglich" zu Geld zu machen. Der Chief Product Officer widmet sich in seinem Rundschreiben insgesamt sechs Bereichen, die für das Unternehmen wichtig sind bzw. wo künftig der Fokus liegen wird: Metaverse, Reels und die Discovery, Engine Community Messaging wie WhatsApp und Messenger, KI, Privatsphäre und Monetarisierung.

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