Interner Bericht: Facebook weiß nicht, was mit Nutzerdaten geschieht
Der Social-Media-Konzern Meta und dessen Tochter Facebook sind offenbar weitestgehend ahnungslos, wenn es darum geht, was mit den durch die diversen Dienste gesammelten Daten der Nutzer intern passiert. Dies geht aus einem internen Bericht von Facebook hervor.
Wie das US-Magazin Motherboard berichtet, hat man einen internen Bericht erhalten, der sich mit der Frage beschäftigt, was mit den riesigen Datenmengen geschieht, die Facebook über seine Nutzer anhäuft. Das Dokument stammt vom sogenannten Ad and Business Product-Team von Facebook und wurde bereits im Jahr 2021 verfasst.
Es hinterfragt, wie Facebook auf neue Richtlinien zum Schutz der Privatsphäre reagieren kann, die in Europa, Indien, Südafrika und vielen anderen Ländern eingeführt werden. Laut dem Dokument wisse man in den meisten Fällen nicht, was mit den persönlichen Daten der fast zwei Milliarden Facebook-User tatsächlich geschieht.
Facebook habe im Grunde das Problem, dass man "Tinte aus einer Flasche in einen See kippt, ohne zu wissen, wie man die Tinte wieder in die Flasche bekommt", so die Autoren des Dokuments beim Versuch, die Lage anschaulicher zu machen. Der Umgang mit den Daten sei "direkt gesagt ein einziges Desaster", erklärte ein Mitarbeiter von Facebook gegenüber den Kollegen.
Das Unternehmen kommentierte den Bericht mit einem Dementi, laut dem das Dokument keine Auskunft darüber gibt, wie Facebook mit diversen Prozessen und Maßnahmen versucht, die Vorgaben für den Schutz der Privatsphäre seiner Nutzer in aller Welt einzuhalten. Es ließe sich deshalb nicht grundsätzlich behaupten, dass man die Vorgaben nicht einhalte.
Es hinterfragt, wie Facebook auf neue Richtlinien zum Schutz der Privatsphäre reagieren kann, die in Europa, Indien, Südafrika und vielen anderen Ländern eingeführt werden. Laut dem Dokument wisse man in den meisten Fällen nicht, was mit den persönlichen Daten der fast zwei Milliarden Facebook-User tatsächlich geschieht.
Interne Systeme werfen alle Daten durcheinander
Problematisch sei vor allem der Umstand, dass die internen Systeme "grenzenlos" arbeiten, also die Nutzerdaten aus Facebook mit Informationen aus Drittquellen und diversen anderen wichtigen persönlichen Daten ohne Abgrenzung zwischen den Datenquellen und Datentypen gespeichert werden. Es sei praktisch nicht möglich, bestimmte Datensätze getrennt zu halten, heißt es.Facebook habe im Grunde das Problem, dass man "Tinte aus einer Flasche in einen See kippt, ohne zu wissen, wie man die Tinte wieder in die Flasche bekommt", so die Autoren des Dokuments beim Versuch, die Lage anschaulicher zu machen. Der Umgang mit den Daten sei "direkt gesagt ein einziges Desaster", erklärte ein Mitarbeiter von Facebook gegenüber den Kollegen.
Das Unternehmen kommentierte den Bericht mit einem Dementi, laut dem das Dokument keine Auskunft darüber gibt, wie Facebook mit diversen Prozessen und Maßnahmen versucht, die Vorgaben für den Schutz der Privatsphäre seiner Nutzer in aller Welt einzuhalten. Es ließe sich deshalb nicht grundsätzlich behaupten, dass man die Vorgaben nicht einhalte.
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