Apple, Google und Microsoft wollen gemeinsam Passwörter abschaffen
Statt weiterhin irgendwelche eigenen Experimente durchzuführen, die dann oft keinen allgemeinen Fortschritt bringen, haben sich Apple, Google und Microsoft jetzt verständigt, gemeinsam einen Industrie-Standard für Logins ohne Passwort durchzusetzen.
Die drei Unternehmen wollen dafür auf ein Verfahren setzen, das von der FIDO Alliance und dem World Wide Web Consortium (W3C) entwickelt wurde. Sie werden es im Laufe der kommenden Monate in eine Reihe ihrer Produkte integrieren. Man erhofft sich davon vor allem eine Verbesserung der Sicherheit für die zahlreichen Online-Accounts, mit denen Anwender zu tun haben und die seit Jahren massiv von Diebstählen der Login-Daten betroffen sind.
Für einen branchenweiten Ansatz ist die Kooperation der drei genannten Unternehmen ein regelrechter Segen. Denn sie decken den Bereich der Betriebssystem-Plattformen nahezu komplett ab. Neben Microsoft Windows, Apples MacOs und iOS sowie Googles Chrome OS und Android gibt es im Grunde keine andere Plattform, die in nennenswertem Umfang im Einsatz wäre.
Wenn Nutzer zukünftig das FIDO-Verfahren für eine Anmeldung bei einem Online-Angebot wählen, wird auf dem jeweiligen Gerät ein Schlüsselpaar generiert, das beispielsweise an biometrische Faktoren geknüpft ist - also etwa an die Gesichtserkennung oder einen Fingerabdruck. Die Login-Informationen werden dann auch mit den anderen Systemen des Users synchronisiert, so dass man sich beispielsweise am Smartphone authentifiziert und anschließend direkt auch am PC auf den jeweiligen Service zugreifen kann. Solange Anwender hier nicht komplett im Ökosystem eines Anbieters sind, weil sie beispielsweise ein MacBook und ein iPhone nutzen, ist eine Zusammenarbeit der verschiedenen Hersteller nötig.
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Für einen branchenweiten Ansatz ist die Kooperation der drei genannten Unternehmen ein regelrechter Segen. Denn sie decken den Bereich der Betriebssystem-Plattformen nahezu komplett ab. Neben Microsoft Windows, Apples MacOs und iOS sowie Googles Chrome OS und Android gibt es im Grunde keine andere Plattform, die in nennenswertem Umfang im Einsatz wäre.
Überall FIDO
"Jede praktikable Lösung muss sicherer, einfacher und schneller sein als die heute verwendeten Passwörter und herkömmlichen Mehrfaktor-Authentifizierungsmethoden. Wenn wir als Gemeinschaft plattformübergreifend zusammenarbeiten, können wir diese Vision endlich verwirklichen und erhebliche Fortschritte bei der Abschaffung von Passwörtern erzielen", erklärte Alex Simons, der bei Microsoft für Lösungen im Bereich des Identitätsmanagements zuständig ist.Wenn Nutzer zukünftig das FIDO-Verfahren für eine Anmeldung bei einem Online-Angebot wählen, wird auf dem jeweiligen Gerät ein Schlüsselpaar generiert, das beispielsweise an biometrische Faktoren geknüpft ist - also etwa an die Gesichtserkennung oder einen Fingerabdruck. Die Login-Informationen werden dann auch mit den anderen Systemen des Users synchronisiert, so dass man sich beispielsweise am Smartphone authentifiziert und anschließend direkt auch am PC auf den jeweiligen Service zugreifen kann. Solange Anwender hier nicht komplett im Ökosystem eines Anbieters sind, weil sie beispielsweise ein MacBook und ein iPhone nutzen, ist eine Zusammenarbeit der verschiedenen Hersteller nötig.
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Christian Kahle
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