Qualcomms Antwort auf Apples neue ARM-Chips kommt erst Ende 2023
Als der Chiphersteller Qualcomm vor einem Jahr das Startup Nuvia übernahm, um mit der Entwicklung eines Konkurrenten für Apples neue M-Chips voranzukommen, keimte bei vielen PC-Nutzern Hoffnung. Doch so schnell geht es nun doch nicht, wie nun klar wurde.
Apple hatte den wichtigsten Chiplieferanten im ARM-Bereich offensichtlich auf dem falschen Fuß erwischt: Qualcomm stellt zwar bereits seit einiger Zeit SoCs bereit, die für den Einsatz in Notebooks gedacht sind, allerdings erfolgt die Entwicklung hier bestenfalls halbherzig. Auch deshalb blieben die Verkaufsergebnisse eher mager, während Apple mit seinen neuen ARM-Chips die Absatzzahlen seiner Macs wieder ordentlich ankurbeln konnte.
Bei Qualcomm will man das Ruder herumreißen und ebenfalls ARM-Chips liefern, die sehr leistungsfähig sind und in Notebooks und PCs mit den Konkurrenzprodukten aus dem x86-Lager mithalten können. Bisher ist davon in der Praxis aber noch nichts zu sehen und auch im Laufe dieses Jahres wird sich daran noch nichts ändern. Die ersten gemeinsam mit dem zugekauften Nuvia entwickelten SoCs, werden für den normalen Nutzer wohl erst "Ende 2023" im Handel zu finden sein, das zumindest merkte Qualcomm-Chef Christian Amon jetzt an, wie Ars Technica berichtet.
Die mit Nuvia entwickelten Chips folgen einem ähnlichen Paradigma, wie es bereits bei Apple zu beobachten ist. Zwar setzen die Prozessoren auf den ARM-Befehlssatz, allerdings werden hier nicht einfach die normalen Cortex-Kerne mit leichten Modifikationen zusammengesetzt. Denn diese sind eher darauf getrimmt, alle Geräteklassen gut zu bedienen, als höchste Leistungen zu vollbringen. Daher will auch Qualcomm mit tiefen Eingriffen in die Architektur eine weitgehend neue Chip-Plattform bereitstellen - was natürlich Zeit erfordert.
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Bei Qualcomm will man das Ruder herumreißen und ebenfalls ARM-Chips liefern, die sehr leistungsfähig sind und in Notebooks und PCs mit den Konkurrenzprodukten aus dem x86-Lager mithalten können. Bisher ist davon in der Praxis aber noch nichts zu sehen und auch im Laufe dieses Jahres wird sich daran noch nichts ändern. Die ersten gemeinsam mit dem zugekauften Nuvia entwickelten SoCs, werden für den normalen Nutzer wohl erst "Ende 2023" im Handel zu finden sein, das zumindest merkte Qualcomm-Chef Christian Amon jetzt an, wie Ars Technica berichtet.
Erste Samples zum Jahresende
Ende 2022 will Qualcomm zumindest erste Samples an Hardware-Hersteller ausliefern. Diese stammen dann allerdings erst einmal nur aus Prototypen-Serien. Die Massenproduktion wird dann erst in den Folgemonaten aufgebaut und das Feedback der PC-Hersteller soll dann helfen, letzte Fehler in der Architektur auszumerzen. Weiterhin wird dann die Prozesstechnik optimiert, um bei größeren Stückzahlen nicht zu hohe Ausschuss-Raten zu bekommen.Die mit Nuvia entwickelten Chips folgen einem ähnlichen Paradigma, wie es bereits bei Apple zu beobachten ist. Zwar setzen die Prozessoren auf den ARM-Befehlssatz, allerdings werden hier nicht einfach die normalen Cortex-Kerne mit leichten Modifikationen zusammengesetzt. Denn diese sind eher darauf getrimmt, alle Geräteklassen gut zu bedienen, als höchste Leistungen zu vollbringen. Daher will auch Qualcomm mit tiefen Eingriffen in die Architektur eine weitgehend neue Chip-Plattform bereitstellen - was natürlich Zeit erfordert.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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