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Nach Ausfall: Hetzner bestätigt Datenverlust in der Cloud

Probleme in der Hetzner-Cloud: Der Hosting-Anbieter Hetzner bestätigt, dass es Anfang vergangener Woche in seinem Nürnberger Datacenter zu einem Ausfall mit "par­ti­ellen Datenverlust" gekommen ist. Es handelte sich dabei um Backup-Snapshots, die verloren gingen.
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Die Daten konnten nicht mehr wiederhergestellt werden. Das geht aus diversen Medien-Berichten hervor. So meldet das Online-Magazin Heise, dass ein "kurioser Festplattenausfall im Nürnberger Server-Standort des Hosters Hetzner für einen irreparablen Datenverlust von 1500 Snapshots" verantwortlich sei. Kurios ist der Vorfall, weil es eigentlich ein gutes Absicherung-Szenario gibt, das bei einem Ausfall zum Beispiel einer Festplatte einspringt, wie das am Dienstag (14.4.) passiert war. Infografik: Jeder dritte Deutsche speichert in der CloudJeder dritte Deutsche speichert in der Cloud Im Datenzentrum waren nun mehrere Instanzen gleichzeitig ausgefallen und das Backup-System sprang ein. Doch bei der Wiederherstellung der Daten gab es einen weiteren Festplattenausfall, der dann zu einem unwiederbringlichen Datenverlust führte. Verloren gingen bei dem Prozess rund 1.500 Snapshots.

Hetzner bemühte sich um rasche Aufklärung zu dem Vorfall und informierte seine Kunden. Das Unternehmen erläuterte das Problem dabei so:

Neuer Notfallplan startet

"Die Backup-Snapshots der jeweiligen Storage Share-Instanz liegen auf einem anderen Hostsystem als die Storage Share Instanz selbst. Anders verhält es sich bei den Snapshots der Storage Boxen. Die dort erzeugten Snapshots liegen auf dem gleichen Hostsystem. Wir werden, als Reaktion auf diesen Vorfall, unsere Verfahren zur Replikation der Snapshot-Daten, sowie die Vorgehensweise beim Ersetzen defekter Festplatten überprüfen und wenn möglich optimieren."

Hetzner hat nach eigenen Angaben die betroffenen Kunden umgehend per E-Mail über den Datenverlust informiert und sich für die Unannehmlichkeiten entschuldigt. Betroffenen erhalten noch eine 20 Euro-Gutschein, die sie für Cloud-Dienste einsetzen können. Der Vorfall ist im Grunde glimpflich verlaufen, da Hetzner das Problem schnell gefunden und beseitigt hat.

Siehe auch: Hetzner-Kunden erhalten höhere Rechnungen - weil Strom teurer wurde
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