Ransomware-Attacke legt griechische Post praktisch komplett lahm
Wer dieser Tage Post aus Griechenland erwartet oder selbst eine Sendung in diese Richtung geschickt hat, der sollte sich in Geduld üben. Denn die griechische Post ELTA ist vor kurzem zum Opfer eines Ransomware-Angriffs geworden, dieser ist immer noch nicht ausgestanden.
Klassische Post ist zwar so etwas wie der Gegenentwurf zu digitaler Kommunikation, schließlich machen sich hier Pakete und Briefe aus Papier auf den Weg. Dennoch sind auch Post-Gesellschaften heutzutage natürlich auf digitale Systeme angewiesen und ihr Ausfall kann schwerwiegende Folgen haben.
Das muss auch die griechische Post derzeit erleben. Denn die staatliche Gesellschaft ELTA wurde am vergangenen Sonntag zum Opfer eines Ransomware-Angriffs, dieser hat den Betrieb auch massiv gestört. Wie Bleeping Computer berichtet, hat die ELTA die Attacke am Montag enthüllt.
Ziel des Ganzen war es wohl, kritische Systeme zu verschlüsseln, um ein Lösegeld zu fordern. Ob und in welcher Höhe Forderungen gestellt worden sind, ist aber nicht bekannt. Das kann man allerdings annehmen. Laut Bleeping Computer ist außerdem zu befürchten, dass bei dem Angriff auch sensible Nutzerdaten abgegriffen worden sind, da dies bei solchen Attacken heutzutage üblich ist.
Die Folgen für griechische Post-Kunden sind und bleiben weitreichend: Denn derzeit kann die ELTA keine Postdienste anbieten, keine Rechnungen und keine Finanztransaktionen verarbeiten. Derzeit können auch keine Angaben gemacht werden, wann man den Betrieb wieder ungestört aufnehmen kann.
Siehe auch:
Das muss auch die griechische Post derzeit erleben. Denn die staatliche Gesellschaft ELTA wurde am vergangenen Sonntag zum Opfer eines Ransomware-Angriffs, dieser hat den Betrieb auch massiv gestört. Wie Bleeping Computer berichtet, hat die ELTA die Attacke am Montag enthüllt.
Trotz Gegenmaßnahmen massive Folgen
Zunächst hieß es, dass man in einer ersten Gegenreaktion ein gesamtes Datenzentrum isoliert habe, womit die Folgen des Angriffs minimiert werden konnten. Einen Tag später gab die ELTA weitere Details preis und teilte mit, dass die zuständigen IT-Teams festgestellt hätten, dass eine nicht gepatchte Sicherheitslücke ausgenutzt worden sei, um Malware einzuschleusen, die über eine HTTPS-Reverse-Shell Zugriff auf eine Workstation ermöglichte.Ziel des Ganzen war es wohl, kritische Systeme zu verschlüsseln, um ein Lösegeld zu fordern. Ob und in welcher Höhe Forderungen gestellt worden sind, ist aber nicht bekannt. Das kann man allerdings annehmen. Laut Bleeping Computer ist außerdem zu befürchten, dass bei dem Angriff auch sensible Nutzerdaten abgegriffen worden sind, da dies bei solchen Attacken heutzutage üblich ist.
Die Folgen für griechische Post-Kunden sind und bleiben weitreichend: Denn derzeit kann die ELTA keine Postdienste anbieten, keine Rechnungen und keine Finanztransaktionen verarbeiten. Derzeit können auch keine Angaben gemacht werden, wann man den Betrieb wieder ungestört aufnehmen kann.
Siehe auch:
- Ransomware-Gruppe Conti hat enge Verbindung zu russischer Führung
- Kostenloser Entschlüsseler für Diavol-Ransomware veröffentlicht
- Auch Quellcode geleakt: Russische Ransomware-Gruppe am Ende?
- Chat-Leak, nachdem sich Ransomware-Gruppe auf Seite Russlands stellt
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