Haut-Interface: Pixel-Watch könnte spannende Steuerung mitbringen
Die Steuerung von Smartwatches wird abgesehen von physischen Knöpfen prinzipiell durch die kleinen Displays beschränkt. Google könnte für seine kommende Pixel-Watch hier auf eine spannende Neuerung setzen, die den Eingabebereich deutlich erweitert: Hautsteuerung.
Nach Jahren der Gerüchte lichtet sich um die Pixel Watch langsam der Nebel des Ungewissen. Zuletzt konnten wir darüber berichten, dass sich Google offensichtlich auf einen baldigen Marktstart vorbereitet. LetsGoDigital (Quelle in Niederländisch) liefert jetzt einen Hinweis, dass Google für seine Vorzeige-Smartwatch eine echte Neuerung planen könnte, die den Alltag mit der Smartwatch deutlich bereichern würde. Anlass für den Bericht gibt ein 2020 von Google bei der Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO) eingereichtes Patent mit der Überschrift "Haut-Interface für Wearables".
Nicht immer den Finger im Bild: Googles Patent für das Wearable-Haut-Interface
Die Überschrift verspricht, was die Patentanmeldung dann in ausführlichen Worten genauer beschreibt: Träger sollen die Haut neben der Smartwatch ebenfalls als Eingabefläche nutzen können. In diesen Bereichen, dem "Haut-Interface", sollen die vom Touchscreen gewohnten gelernten Gesten wie Wischen und Tippen genutzt werden können. Die Abbildung in dem Patent stellt diese Bereiche als kleine Kreise links und rechts der Smartwatch dar, die ungefähr der Hälfte der Displaygröße entsprechen.
Neben der Smartwatch auf für Headphones denkbar ;Quelle: LetsGoDigital)
Auch Googles nächste Generation von Pixel Buds könnten vom dem Patent profitieren und ähnliche Haut-Gesten unterstützen. In diesem Fall stellt sich Google vor, dass der Nutzer die Eingaben auf der Haut vor dem Ohr vornehmen kann. Das weckt im ersten Moment starke Erinnerungen an die Link Buds, die Sony vor kurzem vorgestellt hatte. Diese erkennen, wenn der Nutzer zwei oder drei Mal auf die Haut vor den Kopfhörern tippt. Googles Patent beschreibt hier aber weitaus präzisere Steuerungsmöglichkeiten wie die Einstellung der Lautstärke per Wischen von unten nach oben. Die Erkennung setzt auf eine Verbinung von Sensor-Daten, um "mechanische Schwingung" der Berührungen der Haut zu registrieren.
Nicht immer den Finger im Bild: Googles Patent für das Wearable-Haut-Interface
Die Überschrift verspricht, was die Patentanmeldung dann in ausführlichen Worten genauer beschreibt: Träger sollen die Haut neben der Smartwatch ebenfalls als Eingabefläche nutzen können. In diesen Bereichen, dem "Haut-Interface", sollen die vom Touchscreen gewohnten gelernten Gesten wie Wischen und Tippen genutzt werden können. Die Abbildung in dem Patent stellt diese Bereiche als kleine Kreise links und rechts der Smartwatch dar, die ungefähr der Hälfte der Displaygröße entsprechen.
Neben der Smartwatch auf für Headphones denkbar ;Quelle: LetsGoDigital)
Auch Googles nächste Generation von Pixel Buds könnten vom dem Patent profitieren und ähnliche Haut-Gesten unterstützen. In diesem Fall stellt sich Google vor, dass der Nutzer die Eingaben auf der Haut vor dem Ohr vornehmen kann. Das weckt im ersten Moment starke Erinnerungen an die Link Buds, die Sony vor kurzem vorgestellt hatte. Diese erkennen, wenn der Nutzer zwei oder drei Mal auf die Haut vor den Kopfhörern tippt. Googles Patent beschreibt hier aber weitaus präzisere Steuerungsmöglichkeiten wie die Einstellung der Lautstärke per Wischen von unten nach oben. Die Erkennung setzt auf eine Verbinung von Sensor-Daten, um "mechanische Schwingung" der Berührungen der Haut zu registrieren.
Spannende Lösung
Vorerst bleibt wie immer abzuwarten, ob die spannende Technik wirklich ihren Weg in neue Google-Produkte findet. Das Patent beschreibt aber auf jeden Fall eine Lösung, mit der das Unternehmen bei seiner Vorzeige-Smartwatch und eventuell auch einer neuen Version der In-Ear-Kopfhörer einen echten Mehrwert bieten könnte. Was haltet ihr von der Idee des "Haut-Interface"? Lasst es uns in den Kommentaren wissen.
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