Ausgeklügelter Android-Malware auf der Spur:
Ein neuer Staatstrojaner?
Die Sicherheits-Experten sind derzeit einer ausgeklügelten Android-Malware auf der Spur, die sich in der letzten Zeit rasant weiterentwickelt hat und Smartphone-Nutzer in weiteren Teilen ausspionieren kann. Die Schädlings-Familie wurde "ZooPark" getauft und konnte zuerst von den Antivirus-Forschern der Kaspersky Labs analysiert und beschrieben werden.
Das Vorkommen von ZooPark
Inzwischen ist die vierte Generation der Malware bekannt. Die Fähigkeiten der ersten Version beschränkten sich noch darauf, von Android-Geräten Details zum Google-Account und die Kontakte im Adressbuch zu entwenden. In der neuesten Variante dient ZooPark aber auch als Keylogger, mit dem sich sämtliche Eingaben und damit auch die Inhalte verschlüsselter Messenger abhören lassen. Die Antworten werden dann mit Bildschirmfotos abgegriffen.
Darüber hinaus ist es möglich, die Browser-History und Aufnahmen von Telefonaten auszuleiten sowie Mikrofon und Kamera unauffällig anzuschalten und das Smartphone so als Wanze zu missbrauchen. Um die Informationen von den Geräten an den Betreiber der Malware zu übermitteln können nicht nur Datenverbindungen initiiert werden. ZooPark kann auch heimlich Anrufe tätigen und so Audio-Aufzeichnungen übertragen.
Für diese These spricht den Angaben zufolge auch die Tatsache, dass bisher nur relativ wenige Infektionen in freier Wildbahn gefunden wurden. Und diese beschränken sich in erster Linie auch auf den Nahen Osten. Das ist für die Kaspersky-Experten letztlich wenig überraschend - auch wenn sie nicht näher auf ihre Vermutungen zum Ursprung der Malware eingehen, ist das Interesse an solchen Tools bei nahezu allen Regierungen und Behörden in den letzten Jahren ziemlich stark gewachsen.
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Das Vorkommen von ZooPark
Inzwischen ist die vierte Generation der Malware bekannt. Die Fähigkeiten der ersten Version beschränkten sich noch darauf, von Android-Geräten Details zum Google-Account und die Kontakte im Adressbuch zu entwenden. In der neuesten Variante dient ZooPark aber auch als Keylogger, mit dem sich sämtliche Eingaben und damit auch die Inhalte verschlüsselter Messenger abhören lassen. Die Antworten werden dann mit Bildschirmfotos abgegriffen.
Darüber hinaus ist es möglich, die Browser-History und Aufnahmen von Telefonaten auszuleiten sowie Mikrofon und Kamera unauffällig anzuschalten und das Smartphone so als Wanze zu missbrauchen. Um die Informationen von den Geräten an den Betreiber der Malware zu übermitteln können nicht nur Datenverbindungen initiiert werden. ZooPark kann auch heimlich Anrufe tätigen und so Audio-Aufzeichnungen übertragen.
Offenbar Staatstrojaner
Die Sicherheitsforscher gehen anhand der schnellen Entwicklung der Malware und dem Funktionsumfang davon aus, dass der Schädling entweder unter Beteiligung staatlicher Stellen oder für die Lizenzierung an diese entwickelt wird - also dass es sich um einen bisher unbekannten Staatstrojaner handelt.Für diese These spricht den Angaben zufolge auch die Tatsache, dass bisher nur relativ wenige Infektionen in freier Wildbahn gefunden wurden. Und diese beschränken sich in erster Linie auch auf den Nahen Osten. Das ist für die Kaspersky-Experten letztlich wenig überraschend - auch wenn sie nicht näher auf ihre Vermutungen zum Ursprung der Malware eingehen, ist das Interesse an solchen Tools bei nahezu allen Regierungen und Behörden in den letzten Jahren ziemlich stark gewachsen.
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