US-Army-Arzt: Die "Nintendo-Generation" hat schwache Skelette
Wir schreiben das Jahr 2022 und an sich ist das Thema Gaming längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Doch das bedeutet nicht, dass alle Vorurteile aus der Welt sind. Denn auf einer Pentagon-Seite wird ein Armeearzt zitiert, der meint, dass Gamer-Knochen leichter brechen.
Verweichlichte und schwache Jugendliche, deren Knochengerüst bereits beim kleinsten Windstoß bricht. So stellt sich Major Jon-Marc Thibodeau den Soldatennachwuchs von heute vor. Denn dieser wird in einem Artikel mit dem Titel "Warum die heutige 'Gen Z' ein Risiko für Verletzungen im Boot Camp hat" auf einer Seite des US-Verteidigungsministeriums zitiert und behauptet dort, dass die "Jugend" von heute nicht mit früheren Generationen zu vergleichen sei (via Vice).
Freilich: Thibodeau, der klinischer Koordinator und Leiter des medizinischen Bereitschaftsdienstes in Fort Leonard Wood in Missouri ist, meint nicht, dass die gesamten Skelette brechen, sondern "nur", dass die Rekruten von heute verstärkt zu Frakturen und ähnlichen Verletzungen neigen.
In der Defacto-Pressemitteilung des Pentagon beklagt man eine Verweichlichung der Menschheit insgesamt: "Die Rekruten von heute kommen aus einer weitaus sitzenden Lebensweise im Vergleich zu früheren Generationen, was ihr Skelett anfälliger für Verletzungen macht, da sie nicht an die Art von intensiver Aktivität gewöhnt sind, die sie in der Grundausbildung erwartet."
Diese Meinung ist aber auch in den US-Streitkräften nicht unwidersprochen. So meinte der mittlerweile in Ruhestand befindliche Navy Admiral William H. McRaven, ehemaliger Chef des Special Operations Command, dass jeder, der Millennials als verweichlicht bezeichnet "sie noch nie in einem Feuergefecht in Afghanistan gesehen hat".
Nicht abgehärtet genug
Thibodeau meint: "Das Skelett der Soldaten der 'Nintendo-Generation' ist vor der Ankunft (im Trainingscamp) nicht durch Aktivität gehärtet, so dass einige von ihnen leichter brechen." Das ist natürlich auf so vielen Ebenen Unsinn, denn in Wirklichkeit ist die "Nintendo-Generation" genau genommen längst tief in ihren Vierzigern.Freilich: Thibodeau, der klinischer Koordinator und Leiter des medizinischen Bereitschaftsdienstes in Fort Leonard Wood in Missouri ist, meint nicht, dass die gesamten Skelette brechen, sondern "nur", dass die Rekruten von heute verstärkt zu Frakturen und ähnlichen Verletzungen neigen.
In der Defacto-Pressemitteilung des Pentagon beklagt man eine Verweichlichung der Menschheit insgesamt: "Die Rekruten von heute kommen aus einer weitaus sitzenden Lebensweise im Vergleich zu früheren Generationen, was ihr Skelett anfälliger für Verletzungen macht, da sie nicht an die Art von intensiver Aktivität gewöhnt sind, die sie in der Grundausbildung erwartet."
Diese Meinung ist aber auch in den US-Streitkräften nicht unwidersprochen. So meinte der mittlerweile in Ruhestand befindliche Navy Admiral William H. McRaven, ehemaliger Chef des Special Operations Command, dass jeder, der Millennials als verweichlicht bezeichnet "sie noch nie in einem Feuergefecht in Afghanistan gesehen hat".
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