Firefox Reality: Mozilla steigt aus wichtigem Browser-Projekt aus
Immer wieder gibt es ehrgeizige Entwicklungsprojekte, die zwar hohen Aufwand erfordern und auch beachtliche Ergebnisse bringen, letztlich aber auf einen viel zu kleinen Markt zugeschnitten sind. Von einem solchen trennt sich Mozilla jetzt lieber.
Wie das Unternehmen mitteilte, werde man die Entwicklung von Firefox Reality nicht weiterführen. Dabei handelt es sich um einen Browser, der aus Virtual Reality-Umgebungen heraus den Zugang zu Web-Inhalten ermöglichen soll. Die Software wurde erstmals im Jahr 2018 der Öffentlichkeit präsentiert und seitdem weiterentwickelt. Nun aber will Mozilla keine weiteren Ressourcen in das Projekt stecken.
Nutzer des Firefox Reality werden zukünftig an das Unternehmen Igalia verweisen. Dieses baut an einem eigenen VR-Browser namens Wolvic, der auf den Quellcodes des Mozilla-Projekts basiert. Dieser soll ab der kommenden Woche für die Allgemeinheit zum Download angeboten werden, so dass ein nahtloser Wechsel erfolgen kann.
"In eine 'Realität' einzutauchen, ohne Zugang zu allem, was bereits im Web existiert, wäre ziemlich schrecklich", heißt es bei Igalia. Darüber hinaus eröffne der VR-Zugang zum Web neue Wege, um zu navigieren, Informationen zu teilen und zu Inhalte erleben. "Die Neugestaltung eines Browsers für ein immersives Betriebssystem ist Neuland, und diese Neuheit bedeutet, dass die Auswahl an Browsern derzeit begrenzt ist." Entsprechend rechnet man sich gute Chancen aus, durch den frühen Start eine gute Position einnehmen zu können.
Igalia sucht allerdings auch noch nach Partnern, mit denen man in dem Segment eine höhere Schlagkraft entwickeln kann. Allerdings sei die Finanzierung des Wolvic-Browsers erst einmal für mindestens zwei Jahre gesichert. Die Software steht über ein Open Source-Projekt zur Verfügung und wird anfangs für die Systeme Oculus, Huawei VR Glass, HTC Vive Focus, Pico Interactive und Lynx angeboten.
Download Mozilla Firefox - Open Source Web-Browser Siehe auch:
Nutzer des Firefox Reality werden zukünftig an das Unternehmen Igalia verweisen. Dieses baut an einem eigenen VR-Browser namens Wolvic, der auf den Quellcodes des Mozilla-Projekts basiert. Dieser soll ab der kommenden Woche für die Allgemeinheit zum Download angeboten werden, so dass ein nahtloser Wechsel erfolgen kann.
"In eine 'Realität' einzutauchen, ohne Zugang zu allem, was bereits im Web existiert, wäre ziemlich schrecklich", heißt es bei Igalia. Darüber hinaus eröffne der VR-Zugang zum Web neue Wege, um zu navigieren, Informationen zu teilen und zu Inhalte erleben. "Die Neugestaltung eines Browsers für ein immersives Betriebssystem ist Neuland, und diese Neuheit bedeutet, dass die Auswahl an Browsern derzeit begrenzt ist." Entsprechend rechnet man sich gute Chancen aus, durch den frühen Start eine gute Position einnehmen zu können.
Igalia sucht allerdings auch noch nach Partnern, mit denen man in dem Segment eine höhere Schlagkraft entwickeln kann. Allerdings sei die Finanzierung des Wolvic-Browsers erst einmal für mindestens zwei Jahre gesichert. Die Software steht über ein Open Source-Projekt zur Verfügung und wird anfangs für die Systeme Oculus, Huawei VR Glass, HTC Vive Focus, Pico Interactive und Lynx angeboten.
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