Xbox-Geschichte: Wegen Nintendo Wii machte Bill Gates richtig Druck
Die Nintendo Wii war ein riesiger Erfolg, der offenbar auch bei Bill Gates den Blutdruck höher steigen ließ. Eine Dokumentation erlaubt jetzt einen Blick hinter die Kulissen der Xbox-Geschichte und zeigt, dass der damalige Microsoft-Chef und sein Team von Nintendo überrumpelt wurden.
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Wie die ehemalige Microsoft- und Xbox Game Studios-Mitarbeiterin Shannon Loftis darin beschreibt, hatte Nintendo mit dem Launch der Wii zu den Weihnachtstagen im Jahr 2006 "die Welt auf den Kopf gestellt" und die Konkurrenz regelrecht "geschockt". Wie sich Xbox-Chef Phil Spencer erinnert, hielt sich Bill Gates hier nicht zurück, schnell seinem Unmut über das fehlende Gespür der Xbox-Führungskräfte Luft zu machen.
"Ich erinnere mich, dass Bill das Führungsteam der Xbox stark unter Druck gesetzt hat: 'Wie konnten wir Motion Gaming nur verpassen, was können wir tun, um aufzuholen?'", zitiert Phil Spencer über 15 Jahre später den Ärger des Microsoft-Gründers, der zum damaligen Zeitpunkt offiziell als Aufsichtsratsvorsitzender und Chefentwickler geführt wurde.
Microsoft hat sich bekanntermaßen während der Xbox One-Generation wieder vollständig von seinen Ambitionen rund um Motion Gaming verabschiedet. Nintendo bleibt der Wii-Ära dagegen bis heute treu und hat Prinzipien dieser Zeit mit den Joy-Cons auch für die Switch umgesetzt.
Das hatte in der Entwicklungsabteilung von Microsoft niemand kommen sehen
Große Erfolge erscheinen im Nachhinein oft als logische Konsequenz. Doch das, was Nintendo im Jahr 2006 mit der Wii und ihrer eigenwilligen Bewegungsteuerung lostreten sollte, traf auch echte Branchenkenner offenbar vollkommen unvorbereitet. Einen interessanten neuen Einblick liefert hier die sechsteilige Dokumentation, die Microsoft zum 20. Jubiläum der Xbox veröffentlichte und auf deren fünfte Folge Nintendolife jetzt verweist.
Auf YouTube ansehenWie die ehemalige Microsoft- und Xbox Game Studios-Mitarbeiterin Shannon Loftis darin beschreibt, hatte Nintendo mit dem Launch der Wii zu den Weihnachtstagen im Jahr 2006 "die Welt auf den Kopf gestellt" und die Konkurrenz regelrecht "geschockt". Wie sich Xbox-Chef Phil Spencer erinnert, hielt sich Bill Gates hier nicht zurück, schnell seinem Unmut über das fehlende Gespür der Xbox-Führungskräfte Luft zu machen.
"Ich erinnere mich, dass Bill das Führungsteam der Xbox stark unter Druck gesetzt hat: 'Wie konnten wir Motion Gaming nur verpassen, was können wir tun, um aufzuholen?'", zitiert Phil Spencer über 15 Jahre später den Ärger des Microsoft-Gründers, der zum damaligen Zeitpunkt offiziell als Aufsichtsratsvorsitzender und Chefentwickler geführt wurde.
Und der Rest ist Geschichte
Die Worte von Bill Gates sollten für die nächsten Jahre deutlich in der Xbox-Entwicklungsabteilung widerhallen und dafür sorgen, dass Microsoft bestehende "technologische Versuche" mit Tiefen-Sensoren und Kameras Jahre später in ein Produkt übertragen würde: Kinect.Microsoft hat sich bekanntermaßen während der Xbox One-Generation wieder vollständig von seinen Ambitionen rund um Motion Gaming verabschiedet. Nintendo bleibt der Wii-Ära dagegen bis heute treu und hat Prinzipien dieser Zeit mit den Joy-Cons auch für die Switch umgesetzt.
Themen:
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