Schneller, teurer, mehr Service:
Starlink startet sein Premium-Angebot

Das Raumfahrt-Unternehmen SpaceX startet jetzt auch ein Premium-Angebot für seine satellitengestützten Internet-Zugänge, die unter dem Namen Starlink vermarktet werden. Der Service ist teurer als das bisherige Angebot, hat aber auch einiges mehr zu bieten.
Weltraum, Spacex, Provider, Starlink
Auf den ersten Blick scheint das neue Starlink Premium wenig verlockend - denn ins Auge springt hier zuallererst die Tatsache, dass man für grob die doppelte Bandbreite nun den fünffachen Preis zahlen soll. Konkret bedeutet dies, dass im Downstream zwischen 150 und 500 Megabit pro Sekunde bereitstehen sollen, beim Upstream werden 20 bis 40 Megabit pro Sekunde geboten. Die jeweiligen Geschwindigkeiten variieren dabei abhängig von der Sichtbarkeit von Satelliten und den Wetterbedingungen.

Der Preis für dieses Angebot liegt bei 499 Dollar im Monat. Das klingt nach einem ziemlich saftigen Aufschlag, wenn man es mit dem bisherigen Tarif vergleicht. Hier wurden für 99 Dollar monatlich zwischen 50 und 250 Megabit pro Sekunde im Downstream geboten, der Upstream lag bei 10 bis 20 Megabit pro Sekunde. Allerdings ist es natürlich nicht nur die höhere Bandbreite, die hier zu Buche schlägt.

Neue Antenne und mehr

Denn dass Starlink Premium erst jetzt eingeführt wird, hat durchaus Gründe. Bestandteil der Offerte ist nämlich eine höhere garantierte Verfügbarkeit des Dienstes. So wird den Premium-Kunden beispielsweise rund um die Uhr ein Zugang zum Kundendienst gewährt - und das bei entsprechend höherer Priorität. Darüber hinaus wird Premium-Kunden auch eine neue Antenne bereitgestellt, die statt 499 nun 2500 Dollar kostet, dafür aber auch bei schlechten Wetterbedingungen noch eine Nutzung des Dienstes erlauben soll - was insbesondere für den geschäftlichen Einsatz wichtig ist.

Der "kleine" Internet-Zugang wurde bereits vor einiger Zeit gestartet und bot auch Anfangs eine Qualität, die hinsichtlich des aufgerufenen Preises annehmbar war. Dass der Premium-Service erst jetzt kommt, liegt schlicht daran, dass die Infrastruktur bisher noch nicht für die Ansprüche an einen Business-Zugang zum Netz ausreichte. In den letzten Monaten hat SpaceX aber zahlreiche weitere Satelliten in sein Netzwerk integriert, so dass die höhere Verfügbarkeit nun garantiert werden kann.

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